2:2 in Rain: FV Illertissen schenkt erneut Punkte her

Der FV Illertissen hat sich einmal mehr für seine fußballerische Dominanz nicht belohnt: Kurz vor dem Ende kassierte er beim 2:2 in Rain den Ausgleich.

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Der Ein-Tore-Vorsprung kann beim Fußball eine trügerische Führung sein, dies musste in der bayerischen Regionalliga einmal mehr der FV Illertissen erfahren. Die Illertaler waren beim TSV Rain/Lech 59 Minuten mit 2:1 vorne gelegen, mussten aber beim 2:2 den Ausgleich in der allerletzten Schlussphase hinnehmen. So ging beim Aufsteiger eine Partie mit einer Punkteteilung zu Ende, die der FV Illertissen auf Grund seiner Dominanz über praktisch die gesamte Spielzeit eindeutig für sich hätte entscheiden müssen.

"Viel Glück haben wir in den zurückliegenden Spielen wahrlich nicht gehabt", klagte Illertissens Trainer Holger Bachthaler, um dann aber auch die Schuld über die verlorenen zwei Punkte bei sich selbst zu suchen: "Das war ein individueller Fehler von Lukas Kling, der den Ball selbst aus der Gefahrenzone hätte herausschlagen müssen. Statt dessen versuchte er einen Mannschaftskollegen noch ins Spiel zu bringen", rügte der Coach.

Bis auf die wieder mal mangelnde Durchschlagskraft im Angriff - der gesperrte Torjäger Ardian Morina wurde an allen Ecken und Enden vermisst - hatte der angehende Fußball-Lehrer seinen Schützlingen kaum etwas vorzuwerfen. "Wir haben überwiegend ein gutes Spiel gemacht, bei dem wir uns aber wie schon so oft für unsere spielerische Überlegenheit und dem eindeutigen Plus an Torchancen nicht belohnt haben", stellt Bachthaler nicht zum ersten Mal fest. Das vorentscheidende dritte Tor hätte bei etlichen Möglichkeiten im zweiten Abschnitt einfach fallen müssen. Klar, dass dann der Gegner in der Schlussphase noch mit aller Macht versuchte, das scheinbar Unmögliche zu erreichen. Für die Rainer ein erfolgreiches Unterfangen, wie der für die Illertisser brutale Spielausgang zeigte.

Mit dem Regensburger Schiedsrichter Eduard Beitinger waren die Gäste auch nicht einverstanden. Der Foulelfmeter, der in der 27. Minute zum 1:1 geführt hatte, war nach Illertisser Ansicht eine eindeutig zu harte Strafe. Dem Platzverweis für Kapitän Uli Klar war eine hanebüchene Schiedsrichterentscheidung vorausgegangen, die den Hausherren fast noch Tor Nummer drei eingebracht hätte. Doch der Routinier hat sich bei der Kritik bei der Wortwahl wohl vergriffen.

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