Drei EM-Achtelfinals der Außenseiter

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Robert Lewandowski wartet noch auf sein erstes EM-Tor. Foto: Bartlomiej Zborowski

Schweiz - Polen (15.00 Uhr, Saint-Etienne)

"Hopp Schwiiz." Zum ersten Mal steht die Schweiz bei einer EM in der K.o.-Runde - mit der geballten Kraft der Bundesliga und einem Klassetorhüter Yann Sommer. Der Sturm um den bisher glücklosen Frankfurter Haris Seferovic hat Luft nach oben. In brillanter Form ist der Noch-Gladbacher und Antreiber Granit Xhaka. Den müssen die Polen aus dem Spiel nehmen, um ebenfalls eine siegreiche Premiere in der K.o.-Runde hinzulegen. Und wenn dann endlich auch Bayern-Stürmer Robert Lewandowski trifft...

Wales - Nordirland (18.00 Uhr, Paris)

Singen, trinken, verbrüdern - anstatt eines Battle of Britain wird im Pariser Prinzenparkstadion eine Party of Britain erwartet. Die Fans sind für beide Mannschaften große Stützen. Wales und Nordirland spielen erstmals bei der EM und schaffen es gleich ins Achtelfinale. Auf dem Rasen heißt das Schlüssel-Duell Gareth Bale gegen Michael McGovern. Der walisische Stürmer von Real Madrid hat schon drei Treffer erzielt, McGovern gegen Deutschland sensationell gehalten. Für Nordirlands Stürmer Kyle Lafferty ist klar: "Gegen einen so starken Torhüter wie Mickey McGovern hat Gareth Bale bisher noch nicht gespielt.

Kroatien - Portugal (21.00 Uhr, Lens)

Bei Real Madrid in einer Mannschaft, im Achtelfinale arge Rivalen: Cristiano Ronaldo kontra Luka Modric heißt das Duell im Spiel Portugal gegen Kroatien. Ronaldo wirkt nach seinen beiden Toren gegen Ungarn im Turnier endlich wach geküsst. Der Taktgeber Modric und Stürmer Mario Mandzukic sind nach einer Pause - auch ohne die beiden wurde Titelfavorit Spanien 2:1 geschlagen - wieder fit. Zumindest auf dem Papier versprechen die Teams feinste Fußballkunst.

Deutschland trainiert in Lille

Nur nicht den Gegner unterschätzen, heißt es vor dem Spiel gegen die Slowakei, die bislang eher im Eishockey Schlagzeilen produziert hat. In Augsburg besiegten die Slowaken um ihren Superstar Marek Hamsik die Deutschen vor vier Wochen mit 3:1. Auch wenn da der Platz zeitweise unter Wasser stand: Bundestrainer Joachim Löw ist gewarnt. Beim Abschlusstraining in Lille wird entschieden, ob die aktuelle Wade der Nation von Jérôme Boateng hält. Und sicher lässt Löw auf dem frisch verlegten Rasen - der alte hatte nicht mal mehr Bolzplatz-Qualität - die Stürmer nochmal an der Präzision arbeiten: "Wir müssen vor dem Tor zielstrebiger und konsequenter sein."

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