Ulm in den Play-offs weiter ungeschlagen Ratiopharm-Basketballer und Bamberg siegen

Die Basketballer von Ratiopharm Ulm und der Baskets Bamberg gaben sich zum Halbfinalauftakt keine Blöße. Beide gewannen ihre Heimspiele.

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Die Basketballer von Ratiopharm Ulm bleiben zuhause eine Macht und sind auch nach vier Play-off-Spielen noch ohne Niederlage. Der Hauptrunden-Zweite besiegte im ersten Halbfinalspiel die Baskets Würzburg mit 77:65 (39:33). Dabei leisteten sich die Ulmer, die in der heimischen Arena in der bisherigen Saison erst einmal das Parkett als Verlierer verlassen mussten, den Luxus, gegen den Aufsteiger einen zwischenzeitlichen 21-Punkte-Vorsprung zu verspielen. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Hausherren bereits mit 33:12 geführt.

Würzburg kämpfte sich anschließend zurück ins Spiel und kam den Ulmern immer näher. Nach einem 19:0-Lauf kurz vor der Halbzeitpause waren beide Teams wieder gleichauf (33:31). Es entwickelte sich zwischen den beiden Überraschungsmannschaften der Saison ein Duell auf Augenhöhe. Mit einer sechs Punkte-Führung gingen die Spieler von Thorsten Leibenath, der vor der Partie die Trophäe als "Trainer des Jahres" überreicht bekam, ins letzte Viertel.

Dort drehte Chris Kramer auf. Der Würzburger erzielte in dieser Phase 13 seiner insgesamt 22 Punkte, womit er bester Werfer der Partie war. Am Ende schwanden bei den Gästen jedoch die Kräfte und Per Günther (16 Punkte) zog mit zwei Freiwürfen den Schlussstrich unter den finalen 11:0-Lauf der Ulmer, die am Donnerstag (20.20 Uhr/Sport 1) in Würzburg antreten. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, auch wenn es nicht immer schön war", sagte Leibenath.

Die Brose Baskets Bamberg haben mit einer meisterlichen Vorstellung einen ersten Schritt Richtung Finalteilnahme gemacht. Der Titelverteidiger deklassierte zuhause die Artland Dragons mit 103:70 und liegt mit 1:0 in Führung. Beim Pokalsieger traf PJ Tucker am besten (21 Punkte). Sorgen bereitet Bamberg Tibor Pleiß, der sich im Schlussviertel das rechte Knie verdrehte.

"Wir haben eine sehr starke Mannschaft hoch geschlagen", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming. Sein Team dominierte von Beginn an gegen müde Quakenbrücker, die erst zwei Tage zuvor mit einem Kraftakt München ausgeschaltet hatten. Das wollte Dragons-Coach Stefan Koch nicht als Ausrede gelten lassen: "Es wäre zu einfach, das als Erklärung zu nehmen." Morgen (19.15 Uhr/ Sport 1) geht es in Quakenbrück weiter.

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