Ein Krimi: Bayern schlägt Bamberg

Furioser 32. Spieltag in der Basketball-Bundesliga: Bayern München rang Spitzenreiter Bamberg nieder, alle drei württembergischen Klubs verloren.

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Emporkömmling FC Bayern München hat dem Branchenprimus Brose Baskets Bamberg in einem packenden Basketball-Krimi die vierte Saisonniederlage zugefügt und ein Achtungszeichen für die bevorstehenden Play-offs gesetzt. Die Bayern entschieden das Top-Duell des 32. Bundesliga-Spieltages gestern nach zweimaliger Verlängerung mit 107:103 für sich und wurden danach von den 6700 Fans im ausverkauften Audi Dome, unter ihnen auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, frenetisch gefeiert.

Wie der Titelverteidiger aus Bamberg, der trotz der Pleite mit 56:8 Zählern die Tabellenführung behauptete, patzte auch Verfolger Ratiopharm Ulm (50:14) beim 80:84 in Oldenburg. Alba Berlin (50:14) verbuchte dagegen einen ganz souveränen 91:62-Sieg bei den Tigers Tübingen und ist wieder Zweiter. Auch der Tabellenvierte Artland Dragons (44:20) gab sich beim ebenso deutlichen 101:80 gegen die Phantoms Braunschweig keine Blöße. Nach der überraschenden Niederlage in Oldenburg war der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath sauer: "Der Verlust des zweiten Platzes ärgert mich ungemein. Ich hoffe, dass das auch die Mannschaft ärgert. Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu wenig Gegenwehr gezeigt." Gar nicht einverstanden war der Coach mit der miesen Wurfquote seiner Mannschaft und der Leistung gerade der großgewachsenen Spieler in der Mannschaft.

Außer Ulm und Tübingen musste sich am Wochenende auch der dritte württembergische Klub im Oberhaus geschlagen geben: Das abstiegsgefährdete Team von ENBW Ludwigsburg verlor bei den Eisbären Bremerhaven mit 74:79.

Dramatisch ging es im Spitzenspiel in München zu. "Die Stimmung war einzigartig. Es tut gut, dass wir vor so vielen Fans gegen den Meister bestanden haben. In der Verlängerung musste ich wegen meiner fünf Fouls leider auf der Bank sitzen, aber es war auch von draußen schön anzusehen", sagte Bayern-Spielmacher Steffen Hamann. 15 Minuten vor Schluss sah Bamberg bei einer 14-Punkte-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Doch die von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann hervorragend eingestellten Bayern kämpften sich wieder heran und glichen 3:41 Minuten vor Schluss aus. Es folgte ein offener Schlagabtausch.

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