Per Günther nicht auf Wunschzettel der Bamberger

Der Kreis der Kandidaten, die Per Günther verpflichten wollen, wird kleiner - zumindest was die drei großen Bs der Basketball-Bundesliga betrifft.

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Nachdem bereits Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic einen Wechsel Günthers nach München ausgeschlossen hat, verkündete nun Rolf Beyer, dass der Ulmer in der Bamberger Personalplanung für die kommende Saison - zumindest Stand jetzt - keine Rolle spielt. "Er steht bei uns auf keinem Zettel", so der Geschäftsführer der Franken.

Zwar hält Beyer den 26-Jährigen, dessen Vertrag beim Ratiopharm-Team nach dieser Runde ausläuft, für einen interessanten Spieler, dessen Spielstil ihm durchaus gefällt. Das Anforderungsprofil der Bamberger, die eher auf athletische Spieler setzen, erfüllt Günther aber nicht. "Er ist in seiner Athletik limitiert", sagt Beyer. Mit Bradley Wanamaker sind die Brose Baskets auf der Point-Guard-Position stark besetzt. Beyer: "Und ich weiß nicht, ob es der Anspruch von Per Günther ist, hinter Bradley die Nummer zwei zu sein. Dafür kenne ich ihn zu wenig."

Damit bleibt aus dem finanzstarken Bundesliga-Trio nur noch Alba Berlin übrig, das Interesse an Günther haben könnte. Beyer ist sich jedoch sicher, dass es auch ohne die drei Topklubs genügend Bundesligisten gibt, die Günther gerne unter Vertrag nehmen würden. "Für ihn gibt es sicher einen Markt in Deutschland. Er ist schließlich ein starker Point Guard."

Allerdings stellt sich die Frage, wohin Günther wechseln will. Der Kreis der Klubs, die sich die Dienste des Hobbygolfers leisten können, ist arg begrenzt. Sportlich wären davon nur Berlin, München und Bamberg ein Schritt nach vorne. Bei allen drei Klubs dürfte Günther aber nicht wie in Ulm erste Wahl sein. Möglich ist auch, dass er den Schritt ins europäische Ausland wagt. Eine Entscheidung dürfte jedenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zumindest kündigte Günther im Fan-Talk nach dem Bamberg-Spiel an, mit der Zukunftsplanung schon "relativ weit" zu sein.

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