Orange Academy startet eine Mini-Serie

Den Ulmer Basketball-Talenten der Orange Academy gelingt mit dem 85:79 gegen Kirchheim der zweite Sieg in Folge in der Pro A. Matchwinner war ein Bundesliga-erfahrener Spieler.

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Trainer Danny Jansson hatte es vorausgesagt: „Wenn wir beim Rebound dagegenhalten, haben wir eine Chance gegen Kirchheim.“ Und seine Basketballer der Orange Academy hielten dagegen – und wie: Gegen eines der physischsten Teams der Liga eroberten die Ulmer 43 Rebounds (Kirchheim: 30) und kämpften die Knights vor 700 Zuschauern in der Kuhberghalle damit nieder. „Wir haben heute mit einer sehr guten Intensität und durchgehend sehr physisch gespielt“, sagte Jansson nach dem 85:79-Sieg, der noch zwei weitere Schlüssel-Faktoren hatte: Zum einen die Ulmer Defense gegen Liga-Topscorer Charles Barton, der nur neun Zähler erzielte. Und zum anderen David Krämer, der zwei Dreier zur 82:78-Vorentscheidung traf. Jansson: „David war heute 30 Minuten lang unauffällig, aber wer ihn kennt, weiß, dass er früher oder später seine Würfe treffen wird.“

Nach einem holprigen Auftakt (drei Ballverluste) waren es ein Mittmann-Dreier und ein herrlicher Pass von Mercell Pongo auf Krämer, die Ulm erstmals in Führung brachten (10:9). Für noch mehr Schwung sorgten dann Nico Möbus (5 Punkte), Till Pape und Nico Bretzel (je 3), die sich von der Bank kommend glänzend einfügten und für die 21:18-Viertelführung hauptverantwortlich waren. Obwohl den Gastgebern viele Ballverluste unterliefen, blieben sie vorn: Möbus mit seinem zweiten Dreier und Mittmann sorgten bis zur 19. Minute für die höchste Führung (41:36). Kirchheims Wenzel sorgte mit vier Punkten in Folge aber für offene Verhältnisse zur Halbzeit (43:41).

 Die Orange Academy blieb auch in Hälfte zwei tonangebend, nicht zuletzt dank der Rebound-Hoheit. Nachdem Pongo erst Mittmann und dann Ferner schön in Szene gesetzt hatte, zog das Jansson-Team auf 58:51 davon (26.). Wirklich absetzen konnte sich Ulm aber nicht, auch, weil Charles Barton besser ins Spiel fand. Er war es dann auch, der einen 8:2-Lauf der „Knights“ zu Beginn des Schlussabschnitts zum 70:70 abschloss. Doch Ferner und Co. antworteten mit einem 6:0-Lauf, und als Krämer einen zerfahrenen Angriff per Buzzerbeater-Dreier abschloss, war der Sieg in greifbarer Nähe (79:74, 38.). Krämer war es dann, der den Deckel auf den Sieg draufmachte: Nachdem Kirchheim 50 Sekunden vor Schluss auf 76:79 verkürzt hatte, traf Ulms Nummer 44 im Gegenzug den Dreier zum 6-Punkte-Vorsprung.

Für Ulm spielten: Krämer (17 Punkte), Mittmann (14), Möbus (10), Ferner (9), Bretzel (9), Pongo (8, 10 Assists), Till Pape, Björn Rohwer (je 8), Christoph Philipps (2), Marius Stoll.

 

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