Ratiopharm Ulm geht mit einer Niederlage in die Testspielphase

Ratiopharm Ulm ist mit einer Niederlage gegen Bayreuth in die Testspielphase, hat aber einen Tag später in Tübingen gewonnen. Ein Ulmer Trio zeigt sich in den beiden Partien in starker Frühform.

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Trey Lewis war gegen sein ehemaliges Team extra motiviert und zeigte bei seinem Debür für Ulm eine gute Leistung.  Foto: 

Trey Lewis hat zwar sein erstes Testspiel mit Ratiopharm Ulm gegen seinen Ex-Klub Bayreuth mit 83:84 verloren. Doch das konnte der Neuzugang locker verschmerzen. Zum einen, weil er mit 14 Punkten ein starkes Debüt ablieferte. Zum anderen, weil die neidischen Blicke der ehemaligen Teamkollegen nach dem Spiel unbezahlbar waren, als Lewis ihnen auf dem Arena-Parkplatz seinen vom Verein gestellten neuen Dienstwagen mit dem Stern auf dem Kühlergrill vorführte.

„Es war ein klassisches erstes Testspiel“, sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath und ergänzte: „Das Resultat spielt keine Rolle.“ Zumal der 42-Jährige vor 1500 Zuschauern in den letzten viereinhalb Minuten den Doppellizenzspielern, die den Kern des Pro-A-Aufsteigers Orange Academy bilden, Spielpraxis gab. Zu diesem Zeitpunkt führte Ulm mit 75:66 und hatte trotz Abstimmungsproblemen, die nach etwas mehr als einer Woche Training völlig normal sind, die Partie im Griff. Per Günther, der mit den Neuzugängen Isaac Fotu, Trey Lewis, Ryan Thompson und Luke Harangody in der Startformation stand, zeigte sich wie Lewis und Harangody, der mit 17 Punkten Topscorer war, in guter Frühform.

Am Ende bezahlten die Ulmer Talente etwas Lehrgeld, als sie den Vorsprung verspielten. Marcell Pongo hatte mit der Schlusssirene noch die Chance auf den Sieg – doch sein Wurf aus der Mitteldistanz verfehlte das Ziel.

Den ersten Vorbereitungserfolg gab es dann gestern bei den Walter Tigers Tübingen (87:74). Dabei waren erneut Harangody (15 Punkte), Lewis (14) und Günther (13) die besten Scorer. Der Sieg wurde im letzten Viertel perfekt gemacht, das Ulm mit 29:19 gewann. „In den letzten fünfzehn Minuten haben wir so gespielt, wie ich es mir erhofft habe“, bilanzierte Thorsten Leibenath.

Trainer Thorsten Leibenath muss länger als geplant auf Neuzugang Ismet Akpinar verzichten. Der 22 Jahre alte Neuzugang, der im Sommer von Alba Berlin zu Ratiopharm Ulm gewechselt ist, hat Bundestrainer Chris Fleming von sich überzeugt und darf überraschend mit zur EM. Damit ist der Aufbauspieler auf jeden Fall bis zum Ende der Vorrunde (6. September) weg. Sollte Deutschland weiterkommen, würde Akpinar noch länger fehlen. Die neue Saison beginnt am 30. September zuhause gegen Berlin.

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