Früher 11:0-Lauf der Hessen bringt Ulm durcheinander

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Joschka Ferner war bester Ulmer Werfer.  Foto: 

Nach dem Auftakt-Sieg gegen den Nachbarn aus Ehingen musste die Orange Academy am zweiten Spieltag der Zweiten Basketball-Bundesliga Pro A die erste Niederlage hinnehmen. Beim 76:95 gegen Hanau brachte vor allem eine schwache erste Hälfte die jungen Ulmer um ihre Siegchance: Nach einem 11:0-Lauf der Hessen und fünf Minuten ohne Korberfolg für die Ulmer gingen die Gastgeber mit einem 16-Punkte-Rückstand in die Halbzeit – eine schwere Bürde. Das Team um Joschka Ferner konnte den auch nicht mehr aufholen.

Die Gäste um den Ex-Ulmer Till-Joscha Jönke erwischten derweil einen Sahne-Tag und trafen 13 von 28 Dreiern. „Hanau hat viele offene Würfe getroffen – auch, weil wir defensiv nicht so aggressiv waren wie sonst. In der Pro A wird man dafür bestraft“, analysierte Trainer Danny Jansson und ergänzte: „Zum einen hat Hanau viele offene Würfe getroffen, zum anderen waren wir defensiv oft zu nachlässig.“

Nach einem 4:0-Blitzstart durch Ferner waren es die Gäste, die das Kommando übernahmen und schnell auf sechs Zähler (7:13, 5. Minute) davonzogen. Der Unterschied im ersten Viertel: Hanau traf vier von acht Dreiern, während Ulm von außen (0/6) noch erfolglos blieb. Das änderte sich mit Beginn des zweiten Abschnitts: Der erste Academy-Dreier durch Marcell Pongo leitete einen 8:0-Run ein, den Björn Rohwer schließlich per Dunking zum 25:26-Anschluss perfekt machte (12.).

Doch Hanau zeigte sich davon unbeeindruckt: Während die Gastgeber nach einer Auszeit den Faden verloren und fast fünf Minuten ohne Korberfolg blieben, antworteten die White Wings ihrerseits mit einem  satten 11:0-Run. Als Gäste-Guard Chase Adams kurz vor Viertelende von außen den Ball versenkte, stand der Halbzeit-Rückstand bei 16 Zählern (30:46).

Die Hausherren kamen offensiv verbessert und mit zwei Dreiern aus der Kabine. Weil Hanau offensiv, aber nach wie vor keine Schwäche zeigte, blieb der Rückstand konstant und pendelte im dritten Viertel zwischen 12 (52:64, 27.) und 17 Punkten (56:73, 30.). Zu Beginn des Schlussviertels schulterte Joschka Ferner sein Team dann und erzielte acht Ulmer Zähler in Folge. Allein: An den Kräfteverhältnissen änderte das wenig. Hanau hatte in jeder Lage eine Antwort und schraubte den Vorsprung durch zwei Dreier von Josef Eichler auf 64:85 hoch (35.).

Ferner 19 Punkte, Rohwer 14, Krämer 12, Bretzel 11, Pongo 8, Pape 6, Mittmann, Stoll, Möbus je 2.

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