Am Ende fehlt das Glück und die Luft

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Die dezimierte Orange Academy brachte Chemnitz  in der Zweiten Basketball-Liga/Pro A an den Rand einer Niederlage. Dann aber verfehlte ein Wurf das Ziel, die Verlängerung war erledigt. Die Begegnung ging knapp mit 72:67 (31:27) verloren. Trotzdem konnte das Ulmer Team das Parkett der Richard-Hartmann-Halle erhobenen Hauptes verlassen – denn der Kampfgeist der Gäste hatte gestimmt.

Allen Widerständen zum Trotz: Denn obwohl Joschka Ferner und Till Pape fehlten, die beide für das BBL-Team abgestellt wurden (Ferner 16 Sekunden Einsatz, Pape: 0 Sekunden), und Björn Rohwer früh mit Foulproblemen ausschied, kämpften die dezimierten Schwaben bei den punktgleichen Niners bis zum Ende.

Mit einem 6:0-Lauf in der Schlussminute sorgte das Ulmer Team nochmal für den 67:70-Anschluss, und nur ein Marcell-Pongo-Dreier fehlte, um die Gäste mit einer Verlängerung zu belohnen. „Wir haben heute nicht herausragend gespielt, aber sind im Spiel geblieben und hatten auch dank unserer zweiten Garde eine Siegchance“, so Danny Jansson, der aber auch feststellte: „Hätten wir von Beginn an konzentrierter gespielt, dann hätten wir dieses Spiel gewonnen.“

Luft raus in der Verlängerung

Mit 88:96 (82:82, 33:41) musste das Team Ehingen Urspring die achte Niederlage im neunten Saisonspiel hinnehmen – und was für eine bittere! Trotz eines ganz schwachen zweiten Viertels kam die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth bei den White Wings Hanau noch im Schlussviertel ganz nah ran und hätte mit dem letzten Angriff alles klarmachen können.

Doch nach einem Ballverlust retteten die Hessen das Spiel in die Verlängerung, wo den Steeples dann die Luft ausging. „Wir haben es nicht geschafft, die großen Positionen zu kontrollieren“, monierte Coach Reinboth vor allem die Verteidigungsleistung. Moralisch konnte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber die Art, wie seine Mannschaft über 20 Minuten die Bälle viel zu leicht verlor und so den Hanauern die einfachen Punkte ermöglichte, wurmte den 34-jährigen Trainer sehr. Erneut präsentierten sich die Ehinger mit 82 Punkten nach regulärer Spielzeit mit einer starken Offensive. Die Defizite in der Defensive waren aber nicht zu übersehen. Die kommenden zwei Spieltage ist das Team Ehingen Urspring dazu verdammt, zu siegen. Es geht mit Baunach zu Hause und Nürnberg auswärts gegen zwei direkte Konkurrenten.

Meiste Punkte Ehingen: Lacy 20, Hayes 18, Bonifant 17.
Meiste Punkte Ulm:
Krämer 20, Bretzel 14, Pongo 13, Philipps 12.

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