Rösch folgt Mehmed nach

Schnelle Lösung bei den Regionalliga-Basketballerinnen des DJK/Sportbund Ulm: Nachfolger von Trainer Usamedin Mehmed wird Erik Rösch.

Die zweite Augusthälfte hatte sich Uli Schäfer als Deadline gesetzt, jetzt ist der Abteilungsleiter des Basketball-Regionalligisten DJK/Sportbund Ulm doch schon fündig geworden. Bereits drei Wochen, nachdem sich Trainer Usamedin Mehmed zum Weggang in Richtung Männer-Bundesligist Gießen 46ers (1. August) entschieden hatte, kann der Abteilungsleiter einen neuen Übungsleiter für seine Drittliga-Damen präsentieren.

Die Wahl ist auf Erik Rösch gefallen. In der Region ist der 37-Jährige durchaus bekannt, trainierte er doch in Weißenhorn die zweite Herren-Mannschaft und bis vor zwei Jahren die Oberelchinger Oberliga-Damen. Beim DJK/Sportbund wird Rösch in der am 2./3. Oktober beginnenden neuen Punktrunde für die erste Damen-Mannschaft, in der vergangenen Saison Fünfte, und die U 15 zuständig sein.

"Ich bin mit der personellen Lösung insgesamt sehr zufrieden, damit haben wir auch künftig ein gutes Fundament", äußerte sich Schäfer höchst erfreut: "Es ist elegant, dass wir das noch vor den Sommerferien gepackt haben. Das wird den Übergang weicher machen." Schäfer hatte schon länger Kontakt zu Rösch gehabt. "Rösch und Mehmed kennen sich gut, Mehmed wird sicher noch den einen oder anderen Tipp geben", merkte Schäfer an.

Der frühere Ulmer Erstligaspieler wird dem Damen-Team noch vor den Sommerferien vorgestellt. Als Trainingsauftakt ist der 23. August anvisiert. "Der Aufstieg wird für uns nicht das Thema sein. Wir waren vergangene Saison mit Abstand das jüngste Team, das bleibt wohl auch in der nächsten Saison so", machte Schäfer deutlich. Beim DJK/Sportbund sind die starken Nachwuchsspielerinnen Anneke Schlüter (15 Jahre), Lisa Altenbeck (16) und Johanna Braun (18) längst bestens in die "Erste" hineingewachsen. Der Verein will auch weiterhin aus der hervorragenden Jugendarbeit der vergangenen sieben Jahre bis hinunter zur U 11 - die Basis wurde von Mehmed gelegt - schöpfen.

"Mehmed war ein sehr sehr guter Trainer", lobt Schäfer den scheidenden Coach. Was auch klar macht: Die Fußstapfen, in die Erik Rösch tritt, sind nicht eben klein. vg


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13.07.2010

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