Ratiopharm Ulm
Mit Pauken und Trompeten Hagen aus der Halle jagen
Ulm. Vor drei Wochen hatten die Bundesliga-Basketbaler von Ratiopharm Ulm in der laufenden Runde zuletzt ein Punktspiel betsritten, verabschiedeten sich dabei mit einem 84:80-Erfolg in Overtime in eine zweiwöchige Pause. Nun geht's am Samstag (19 Uhr/Kuhberghalle) wieder los. Sehen Sie den Trainer Mike Taylor im Video-Interview.
„Wir dürfen uns nicht über die Dinge ärgern, die in der Vergangenheit liegen, wir müssen in die Zukunft schauen“, meint Taylor, „meine Mannschaft erinnert sich noch gut an diese Partie in Hagen im Kopf. Mit einem Sieg können wir uns in eine sehr gute Ausgangsposition bringen, um unser großes Ziel Klassenerhalt zu erreichen“.
Bei einer Bilanz von erst sieben Siegen bei 13 Niederlagen steht damit noch viel Arbeit bevor. Allerdings liefen in den vergangenen Wochen nicht wenige Partien der BBL-Kontrahenten zu Gunsten der Ulmer, in der nun weitgehend entzerrten Tabelle haben sie sogar nur vier Siege Rückstand auf einen Play-off-Platz, aber eben auch nur (oder - gemessen am bisherigen Saisonverlauf - trotzdem noch) zwei Siege mehr als der Vorletzte Gießen 46ers.
Trotz aller bisherigen Rückschläge herrscht im Ulmer Lager Optimismus, die anstehenden Aufgaben zu meistern. Zum einen hat das Kind einen Namen: Gegen die Westfalen wird Kevin Martin seinen Einstand geben. Der Center soll dem Spiel am Korb endlich Auftrieb verleihen. „Kevin ist erfahren, er hat hart daran gearbeitet, sich schnell in unser System einzufinden“, sagt Taylor, „wir werden ihm aber keinen Druck machen.“ Will heißen, er soll zunächst von der Bank aus für Impulse sorgen.
Immerhin scheint der Auftritt Martins keine Eintagsfliege zu werden, die Tendenz für eine Weiterverpflichtung bis Saisonende - diese steht und fällt mit den Möglichkeiten der Finanzierung - sei „positiv“, wie der Klub verlauten ließ. Was auch dem US-Boy, der in Porto bereits mit Christian Burns zusammen gespielt hat, sehr zupass käme. Er sei sehr angetan von seinen Kollegen , meint Martin, „in anderen Klubs rennen die Spieler nach dem Training immer gleich auseinander, hier wird noch viel miteinander gesprochen.“
Nicht minder wichtig sind für Taylor die Erfahrungen des jüngsten China-Trips, „man kann den Wert nicht in Worte fassen. Die Reise hat meine Mannschaft noch enger zusammen rücken lassen. Es war für uns wie eine zweite Saisonvorbereitung“, schwärmt Taylor. Und da waren die Ulmer vor der Runde bekanntlich vom Verletzungspech gebeutelt gewesen, was seinerzeit maßgeblich zu dem miserablen Start mit sechs Niederlagen an den vier Auftakt-Doppelspieltagen beigetragen hatte.
Zum Sieg verhelfen soll den Ulmern auch die Unterstützung durch die Fans. Ganz nach dem Motto: " Wir blasen zum Angriff". Denn wer mit Blasinstrument in die Halle kommt und dort ordentlich Stimmung macht, erhält eine Gratis-Stehplatzkarte.
Sehen Sie Mike Taylor im Video-Interview zur Begegnung gegen Hagen:
Erinnern Sie sich noch? Ratiopharm Trainer Mike Taylor und Per Günther beim Radio:
Bei einer Bilanz von erst sieben Siegen bei 13 Niederlagen steht damit noch viel Arbeit bevor. Allerdings liefen in den vergangenen Wochen nicht wenige Partien der BBL-Kontrahenten zu Gunsten der Ulmer, in der nun weitgehend entzerrten Tabelle haben sie sogar nur vier Siege Rückstand auf einen Play-off-Platz, aber eben auch nur (oder - gemessen am bisherigen Saisonverlauf - trotzdem noch) zwei Siege mehr als der Vorletzte Gießen 46ers.
Trotz aller bisherigen Rückschläge herrscht im Ulmer Lager Optimismus, die anstehenden Aufgaben zu meistern. Zum einen hat das Kind einen Namen: Gegen die Westfalen wird Kevin Martin seinen Einstand geben. Der Center soll dem Spiel am Korb endlich Auftrieb verleihen. „Kevin ist erfahren, er hat hart daran gearbeitet, sich schnell in unser System einzufinden“, sagt Taylor, „wir werden ihm aber keinen Druck machen.“ Will heißen, er soll zunächst von der Bank aus für Impulse sorgen.
Immerhin scheint der Auftritt Martins keine Eintagsfliege zu werden, die Tendenz für eine Weiterverpflichtung bis Saisonende - diese steht und fällt mit den Möglichkeiten der Finanzierung - sei „positiv“, wie der Klub verlauten ließ. Was auch dem US-Boy, der in Porto bereits mit Christian Burns zusammen gespielt hat, sehr zupass käme. Er sei sehr angetan von seinen Kollegen , meint Martin, „in anderen Klubs rennen die Spieler nach dem Training immer gleich auseinander, hier wird noch viel miteinander gesprochen.“
Nicht minder wichtig sind für Taylor die Erfahrungen des jüngsten China-Trips, „man kann den Wert nicht in Worte fassen. Die Reise hat meine Mannschaft noch enger zusammen rücken lassen. Es war für uns wie eine zweite Saisonvorbereitung“, schwärmt Taylor. Und da waren die Ulmer vor der Runde bekanntlich vom Verletzungspech gebeutelt gewesen, was seinerzeit maßgeblich zu dem miserablen Start mit sechs Niederlagen an den vier Auftakt-Doppelspieltagen beigetragen hatte.
Zum Sieg verhelfen soll den Ulmern auch die Unterstützung durch die Fans. Ganz nach dem Motto: " Wir blasen zum Angriff". Denn wer mit Blasinstrument in die Halle kommt und dort ordentlich Stimmung macht, erhält eine Gratis-Stehplatzkarte.
Sehen Sie Mike Taylor im Video-Interview zur Begegnung gegen Hagen:
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Autor: Jochen Weis | 28.01.2010
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Per Günther und Trainer Mike Taylor zu Gast bei Radio 7. Sie werben für die Aktion "Wir blasen zum Angriff". Foto: Daniel Glanz
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