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Ulmer Basketballer Daniel Theis im Interview: "Es geht immer noch besser"

Für Daniel Theis ist das Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Braunschweig ein besonders. Nicht, weil es gegen seinen ehemaligen Klub geht, sondern weil er gute Freunde beim Gegner wiedertreffen wird.

THOMAS GOTTHARDT | 0 Meinungen

Herr Theis, Sie sind am Donnerstag 21 Jahre alt geworden. Wie haben Sie mit dem Team den Geburtstag in einer Englischen Woche gefeiert?

DANIEL THEIS: Naja, vor einem Spiel kann man nicht richtig feiern. Ich habe Muffins mitgebracht. Beim Videoschauen hat jeder einen gegessen.

Hat Coach Leibenath als bekennender Kuchenfan ein Stück mehr bekommen.

THEIS: Nein, jeder hat ein Stück Kuchen bekommen, auch der Trainer.

Sie haben lange in Braunschweig gespielt, sind im Unfrieden gegangen (siehe Info) - ist das Spiel gegen den Ex-Klub ein besonderes?

THEIS: Natürlich ist es noch etwas besonders, weil noch einige Freunde in dem Team spielen. Vom Trainerstab ist keiner mehr da, der Rest ist mir völlig egal.

Kontakt haben Sie zum Beispiel zu Dennis Schröder?

THEIS: Ja, Dennis und Nils Mittmann, der ja mal in Ulm gespielt hat, sind die, mit denen ich noch Kontakt habe.

Die Braunschweiger haben in der vergangenen Saison in den Play-offs gespielt, stecken jetzt im Abstiegskampf. Hätten Sie das erwartet?

THEIS: Nein. Aber die Liga ist sehr ausgeglichen. Theoretisch haben sie ja noch die Möglichkeit, in die Play-offs zu kommen. Wenn man zwei, drei Spiele in Folge gewinnt, ist man oben, wenn man zwei, drei in Folge verliert, ist man unten.

Was zeichnet das Team aus? Alleine Dennis Schröder?

THEIS: Es ist wichtig, Dennis in Griff zu bekommen. Er macht das Spiel, gibt Pässe, setzt seine Mitspieler ein. Wir müssen probieren, das Spiel der Braunschweiger langsam zu machen. Laufen sie Schnellangriffe, sehen sie gut aus. Wir wollen sie ins Halbfeld-Spiel zwingen.

Wenn es auf beiden Seiten langsam wird, beraubt ihr euch einer Stärke.

THEIS: Stimmt, aber wenn es etwas langsamer werden sollte, dann können wir das vor allem mit unserer Bank besser ausgleichen. Wir haben einfach mehr Waffen, auch wenn zum Beispiel die Dreipunktwürfe mal nicht so fallen sollten.

Sie sind im Sommer 2012 zum Vizemeister gewechselt. Wie haben Sie den Sprung verkraftet? Schließlich waren Sie auch international ziemlich gefordert.

THEIS: Rein körperlich war es nicht so schwierig. Wir haben ja immer wieder Pausen bekommen. Das Training wurde auch entsprechend dosiert. Die Doppelbelastung kannte ich aus Braunschweig mit Einsätzen in der Pro B, auch wenn das ein anderes Niveau war.

Sind Sie zufrieden mit Ihrer sportlichen Entwicklung in Ulm?

THEIS: Zufrieden bin ich nicht oft. Ich sage eigentlich immer, dass es noch besser geht. Aber ich habe auf jeden Fall weitere Schritte nach vorne gemacht. Für mich war es wichtig, dass ich spiele. Jeder hat es bei Thorsten Leibenath selbst in der Hand, ob er spielt oder nicht. Wenn man gut trainiert, sich immer wieder beweist, dann bekommt man auch Spielzeit. Mal starte ich, mal komme ich von der Bank, das ist egal. Ich spiele auch, wenn es wichtig und eng ist. Das zeigt mir, dass der Trainer Vertrauen zu mir hat.

Bundestrainer Frank Menz war kürzlich in Ulm. Hat er etwas gesagt zu Ihren Aussichten, für die kommende EM nominiert zu werden?

THEIS: Ich will mich natürlich ins Team kämpfen und bei der EM spielen. Aber der Bundestrainer hat mir nicht gesagt, dass ich dabei sein werde. Es ist wie in Ulm: Jeder hat es selbst in der Hand, nominiert zu werden. Ich denke aber, dass ich bei den ersten Lehrgängen im Sommer dabei sein werde.

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