Zuschlag für Fluggäste wird nicht erhöht

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Die Bundesregierung verzichtet auf die zum Jahreswechsel geplante Anhebung der Luftverkehrsabgabe. Es gebe noch keine ausreichende Datenbasis für die Berechnung neuer Sätze, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. So bleibt der Zuschlag auf Flugtickets bei Starts von deutschem Boden, wie er derzeit ist: 7,50 EUR für innerdeutsche oder innereuropäische Flüge, 23,43 EUR für Mittelstrecken und 42,18 EUR für die Langstrecke.

Die Bundesregierung hatte die Steuer 2011 eingeführt und im ersten Jahr 959 Mio. EUR eingenommen, also fast die gewünschte 1 Mrd. EUR. In diesem Jahr sind demnach in den ersten acht Monaten bis September bereits schätzungsweise 670 Mio. EUR zusammengekommen - obwohl die Regierung die Sätze in diesem Jahr leicht gesenkt hatte. Der Sprecher verwies dabei auf die Zunahme des Passagieraufkommens sowohl im vergangenen Jahr als auch in der ersten Jahreshälfte 2012.

Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber protestieren vehement gegen die Steuer. Sie argumentieren, die Passagiere wichen wegen der Ticketabgabe auf ausländische Flughäfen aus. Einer im Sommer veröffentlichten Studie zufolge trifft dies aber nur teilweise zu: Die Steuer wirkt sich demnach auf das Passagieraufkommen der großen Flughäfen kaum und auf die übrigen Flughäfen nur im begrenzten Umfang aus.

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