Zahlreiche Geringverdiener nutzen die Riester-Rente

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Gering- und Durchschnittsverdiener mit Kindern nutzen die staatliche Förderung der Riester-Rente besonders häufig. 70 Prozent der Empfänger der Zulage hatten 2008 ein Jahreseinkommen von maximal 30 000 EUR, zeigen Zahlen der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen der Deutschen Rentenversicherung Bund. "Die Zulagenförderung kommt bei den Geringverdienern in hohem Umfang an", entgegnet ihr Leiter Ulrich Stolz dem Vorwurf, von der Riester-Rente profitierten hauptsächlich Gutverdiener. Knapp ein Drittel hatte nur höchstens 10 000 EUR Einkommen. Da für den Zulagenantrag 2 Jahre Zeit ist, liegen keine neueren Daten vor.

Frauen sind unter den Zulageempfängern mit 57 Prozent besonders häufig vertreten. Rund 60 Prozent von ihnen erhalten auch eine Kinderzulage. Hierfür wird etwa die Hälfte der 2,5 Mrd. EUR verwandt, die sich der Bund die Zulage 2008 kosten ließ. "Die Förderung kommt bei den Familien an", so Stolz.

Die Jahrgänge 1961 bis 1970, also die heute 42- bis 51-Jährigen, sind unter den Zulageempfängern am häufigsten vertreten. Die volle Förderung erhielten drei von fünf Riester-Sparern. Voraussetzung dafür ist: Sie zahlten 4 Prozent ihres Bruttoentgelts ein. 18,5 Prozent der insgesamt 15,5 Mio. Verträge ruhen derzeit, weil die Sparer keine Beiträge aufbringen können oder wollen. dik

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