ZAHLEN& FAKTEN

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Weniger Bauaufträge

Die deutsche Baubranche hat im Mai weniger Aufträge erhalten. Der Wert der Bestellungen im Bauhauptgewerbe sank preisbereinigt um 4,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den ersten fünf Monaten lag der Auftragseingang dank der Flucht der Investoren in vermeintlich sicheres"Betongold" immer noch mit 5,7 Prozent im Plus.

Ölpreise leicht niedriger

DieÖlpreise sind gestern leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 103,17 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sackte um 20 Cent auf 88,30 Dollar.

MTU erhöht Prognose

Beflügelt von einem dicken Auftragspolster und einem starken Militärgeschäft hat der Triebwerkbauer MTU seine Jahresprognose nach oben geschraubt. Im Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Egon Behle jetzt mit einem Umsatz von 3,3 Mrd. EUR. Der Konzernüberschuss soll auf 225 Mio. EUR klettern.

Japan mit Rekord-Defizit

Japan hat im ersten Halbjahr 2012 mit 2,9 Billionen Yen (30,7 Mrd. EUR) das größte Handelsdefizit seiner Geschichte in einem solchen Zeitraum registriert. Dies sei vor allem auf die hohen Energiekosten und gestiegene Importe zurückzuführen. Während die Importe im Jahresvergleich um 7,4 Prozent stiegen, nahmen die Exporte um lediglich 1,5 Prozent zu.

Wacker Chemie vorsichtig

Dem Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern Wacker Chemie macht der Preisverfall im Solar- und Halbleitergeschäft weiter zu schaffen. Der Umsatz ging im zweiten Quartal um knapp 8 Prozent auf 1,2 Mrd. EUR zurück. Der Gewinn sank um rund 57 Prozent auf 60,6 Mio. EUR.

Arcelor Mittal schwächelt

Die Wirtschaftskrise in Teilen Europas macht dem weltgrößten Stahlhersteller Arcelor Mittal schwer zu schaffen. Unter dem Strich blieben 959 Mio. Dollar übrig, fast 40 Prozent weniger. Der Umsatz sackte um gut 10 Prozent auf 22,5 Mrd. Dollar ab.

Verlust bei LG Electronics

Das südkoreanische Elektronik-Riese LG Electronics ist in seinem Handy-Geschäft in die Verlustzone gerutscht. Die Sparte mobile Kommunikation wies im zweiten Quartal ein Defizit von 57 Mrd. Won (40 Mio. EUR) im operativen Geschäft aus. Der Umsatz fiel um 28 Prozent.

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