Zahlen & Fakten

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Stabile Verbraucherpreise

Die Verbraucherpreise in Europa sind im März unverändert geblieben. Nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat lag die Inflationsrate sowohl in den Staaten der Währungsunion als auch in der gesamten EU bei 0,0 Prozent. Eurostat revidierte damit Angaben einer ersten Schätzung von Ende März. Damals waren die Luxemburger Statistiker noch von einem Rückgang der Verbraucherpreise um 0,1 Prozent ausgegangen. Im Februar waren die Preise um 0,2 Prozent in der Eurozone und 0,1 Prozent in der EU zurückgegangen.

Post baut Stellen auf

Angetrieben durch den boomenden Internethandel und das globale Paketgeschäft rechnet die Deutsche Post in den kommenden Jahren mit einem kräftigen Ausbau ihrer Belegschaft. Aus den derzeit knapp 500 000 Beschäftigten des Konzerns dürften bis zum Jahr 2020 weltweit "eher 600 000 Mitarbeiter" werden, sagte Vorstandschef Frank Appel der "Wirtschaftswoche". Allein für Deutschland hatte der Logistikriese im Paketgeschäft bis zu diesem Zeitpunkt nach früheren Angaben die Schaffung von 20 000 neuen Jobs prognostiziert.

BP: Kritik an Chefgehalt

Aktionäre des britischen Energiekonzerns BP kritisieren die satte Gehaltserhöhung für Vorstandschef Bob Dudley trotz eines Riesenverlusts im vergangenen Jahr. Dudleys Bezüge - Gehalt, Bonus, Aktien und Pensionsansprüche - für 2015 wurden um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angehoben; er soll 13,8 Mio. Pfund (17,3 Mio. EUR) bekommen. Dabei war BP im vergangenen Jahr wegen des niedrigen Ölpreises tief in die roten Zahlen gerutscht und knapp 6 Mrd. EUR Minus gemacht.

Digitalexperte für Porsche Der Stuttgarter Sport- und Geländewagenbauer Porsche wappnet sich mit einem Digitalstrategen aus dem Silicon Valley für den rasanten Wandel der Branche. Den neu geschaffenen Posten im Bereich digitale Mobilität bekommt Thilo Koslowski, der fast 20 Jahre für die IT-Beratung Gartner in Kalifornien als Analyst aktiv war. Koslowskis Funktion ist eine Ebene unter dem Vorstand angesiedelt, er berichtet an Porsche-Chef Oliver Blume.

Namensstreit um Merck

Der deutsche Pharmakonzern Merck KGaA wehrt sich in der Neuauflage des Namensstreits mit seinem US-Rivalen Merck & Co. Bei einem US-Gericht im Bezirk New Jersey habe man nun eine Erwiderung auf die Klage der Amerikaner eingereicht, teilten die Darmstädter mit. Die Merck KGaA sei entschlossen, ihre Marke zu schützen. Die Amerikaner hatten Merck im Januar in den USA wegen missbräuchlicher Namensnutzung verklagt. Damit wollen sie verhindern, dass der Darmstädter Konzern in den USA die Marke Merck benutzt. Zudem fordern sie Schadenersatz.

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