Zahlen & Fakten

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Stahlproduktion sinkt

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im ersten Quartal weiter zurückgegangen. Von Januar bis März erschmolzen die Hütten mit knapp 10,8 Mio. Tonnen Rohstahl rund 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. Auch 2015 war die Produktion gesunken. Für das laufende Jahr prognostiziert die Stahlindustrie bei der Rohstahlerzeugung nach Aussagen vom Januar ein Minus von knapp 3 Prozent auf 41,5 Mio. Tonnen.

BMW meldet Absatzrekord

Der Münchner Autobauer BMW hat im März zum ersten Mal in einem Monat mehr als 200 000 Autos mit dem weiß-blauen Logo verkauft. Die Kernmarke steigerte den Verkauf verglichen mit dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf gut 201 000 Autos. Insgesamt stieg der Absatz des Konzerns um 3,5 Prozent auf 240 659 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Das sei "der beste Monatsabsatz aller Zeiten" sagte Vertriebschef Ian Robertson und gab einen positiven Ausblick: "Weltweit betrachtet bin ich zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird."

Kontrolle über Rocket

Der chinesische Internet-Riese Alibaba übernimmt die Kontrolle beim Online-Händler Lazada aus der Berliner Start-up-Fabrik Rocket Internet. Alibaba kaufe für 137 Mio. Dollar (119,6 Mio. EUR) einen Anteil von 9,1 Prozent an der in Südost-Asien aktiven Firma, teilte Rocket Internet mit. Weiter Teil des Deals sei eine Kapitalerhöhung von 500 Mio. Dollar (436 Mio. EUR), die Alibaba die Kontrolle sichere. Insgesamt sei Lazada mit 1,5 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. EUR) bewertet worden.

Gewinneinbruch bei Alcoa Die niedrigen Preise für Aluminium setzen den US-Branchenriesen Alcoa unter Druck. Der Stellenabbau könnte nun mit bis zu 2000 Arbeitsplätzen doppelt so hoch ausfallen wie bisher geplant. Der Gewinn im ersten Quartal brach im Jahresvergleich von 195 auf 16 Mio. Dollar (170 Mio. auf 13,9 Mio. EUR), wie Alcoa nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Konzern macht traditionell den Auftakt für die Saison der Quartalsberichte und gilt auch als ein Indikator für die Konjunktur-Entwicklung, weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird.

Audi startet durch

Audi (Ingolstadt) hat im ersten Quartal so viele Autos verkauft wie nie zuvor zum Jahresstart. In dem Zeitraum setzte Audi 455 750 Wagen ab - 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Tochter des Wolfsburger VW-Konzerns mit. Der März sei zudem mit einem Plus von 4,6 Prozent auf 186 100 verkaufte Autos der beste Monat der Unternehmensgeschichte gewesen. Dazu trug maßgeblich das Geschäft in Deutschland bei: Hierzulande zogen die Verkäufe im März wie im gesamten Quartal um rund 11 Prozent an.

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