ZAHLEN & FAKTEN

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Puma strukturiert um

Der Sportartikelhersteller Puma (Herzogenaurach) baut um, um seine Kosten wieder in den Griff bekommen. Kern ist die Einführung eines regionalen Geschäftsmodells, das zunächst in Europa und dann auf die übrigen Regionen übertragen wird. Die Verwaltungsaufgaben werden zentralisiert, die Beschaffung künftig regional gesteuert. Zudem scheiden Finanz-Chef Klaus Bauer und Marketing-Vorstand Antonio Bertone aus.

Alcatel-Lucent baut ab

Der französische Telekomausrüster Alcatel-Lucent will 5000 Stellen abbauen. Im zweiten Quartal rutschte Alcatel-Lucent in die Verlustzone. Das Nettoergebnis verschlechterte sich im Vergleich von 43 Mio. EUR auf minus 254 Mio. EUR. Der Umsatz sank um 7,1 Prozent auf 3,5 Mrd. EUR.

Kögel erhöht Marktanteil

Der Spezialist für Lastwagen-Aufbauten, Kögel, wächst gegen den Markttrend. Das Burtenbacher Unternehmen steigerte die Produktion im ersten Halbjahr 2012 um 21 Prozent auf 6888 Einheiten. Der Marktanteil stieg um 2 Prozentpunkte auf mehr als 18 Prozent. Dabei legte der Export um 4 Prozent zu, die Exportquote liegt jetzt bei 69 Prozent.

Alb-Gold übernimmt Seitz

Alb-Gold übernimmt den Spaichinger Nudelhersteller Seitz. Das Trochtelfinger Familienunternehmen wird auch allen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten. An den drei Standorten Trochtelfingen, Spaichingen und Riesa (Sachsen) beschäftigt Alb-Gold künftig knapp 4000 Mitarbeiter.

Shell-Gewinn sinkt

Der Ölkonzern Shell hat im zweiten Quartal wegen niedrigerer Öl- und Gaspreise weniger verdient. Der Gewinn ging um 53 Prozent auf knapp 4,1 Mrd. Dollar (3,38 Mrd. EUR) zurück.

Roche verdient weniger

Der schweizerische Pharmakonzern Roche hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinneinbruch verbucht. Er sank um 17 Prozent auf 4,4 Mrd. Schweizer Franken (3,7 Mrd. EUR). Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 22,4 Mrd. Franken.

Kurzarbeit geplant

Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp führt ab August Kurzarbeit ein. Grund seien die anhaltend schwachen Auftragseingänge, teilte das Unternehmen mit. Zunächst seien 2170 der insgesamt 17 500 Mitarbeiter betroffen. "Nach heutigem Stand rechnet das Unternehmen damit, dass die Kurzarbeit bis Ende des Jahres fortgeführt werden muss", hieß es.

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