ZAHLEN & FAKTEN

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Teure Bankia-Rettung

Der Kampf um die Rettung der angeschlagenen spanischen Großbank Bankia ist in die entscheidende Phase getreten. Das teilverstaatlichte Geldinstitut will die Madrider Regierung um Hilfen in Milliardenhöhe bitten. Dabei ist von einer Summe von mehr als 15 Mrd. EUR die Rede. Dieser Betrag übertrifft die schlimmsten Befürchtungen der konservativen Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy. Die Notierung der Aktien der viertgrößten spanischen Bank wurde gestern einstweilen ausgesetzt.

ENBW behält A-Rating

Nach der Ratingagentur Standard & Poors hat auch Fitch den Energiekonzern ENBW (Karlsruhe) die A-Note verliehen und damit die bisherige Wertung bestätigt. Zugleich habe Fitch dieses Rating mit dem Zusatz "stabiler Ausblick" versehen. "Dies zeigt das Vertrauen der Agentur in die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie", sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis in Karlsruhe.

EU verklagt Argentinien

Vor dem Hintergrund der Verstaatlichung der argentinischen Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol verklagt die EU Argentinien vor der Welthandelsorganisation WTO. Der Schritt kommt nicht überraschend, da die übrigen Regierungen Madrid bereits im Fall Repsol ihre Unterstützung zugesagt hatten.

Frankreich-Zins auf Tief

In der zweitgrößten Euro-Wirtschaft Frankreich setzt sich der Trend stark sinkender Risikoaufschläge für Staatsanleihen fort. Trotz des Wechsels im Präsidentenamt, das seit wenigen Wochen in der Hand des Sozialisten François Hollandes ist, haben die Renditen seither stark nachgegeben. Gestern sank der Effektivzins für zehnjährige Staatsanleihen gar auf ein Rekordtief von 2,41 Prozent.

Osram baut in China

Der Lampenhersteller Osram (München) baut in China ein neues LED-Montagewerk. In Regensburg und in Malaysia hergestellte LED-Chips sollen von Ende 2013 an in ihr Gehäuse eingebaut werden. Im neuen Werk in Wuxi bei Shanghai sollen bis zu 1600

Mitarbeiter beschäftigt werden. Osram beschäftigt in Asien bereits 16 000 seiner 41 000 Mitarbeiter.

Schuler wächst kräftig

Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler (Göppingen) hat im ersten Geschäftshalbjahr 2011/12 das Konzernergebnis auf knapp 22 Mio. EUR mehr als verdreifacht. Der Umsatz legte um 44 Prozent auf 580 Mio. EUR zu. Grund dafür sei die unverändert hohe Auftragslage, teilte Schuler mit.

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