ZAHLEN & FAKTEN

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Eba verschiebt Stresstest

Europas Banken bleibt ein umstrittener europaweiter Stresstest in diesem Jahr erspart. Eigentlich wollte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (Eba) die Kreditinstitute in der zweiten Hälfte des Jahres erneut genauer unter die Lupe nehmen. Dies sei derzeit nicht sinnvoll, da es unterschiedliche Ansätze zur Bewertung der Bankvermögen gebe, teilte die Eba mit.

Altersversorgung bündeln

Nach einem Beschluss des Bundestages können weltweit tätige deutsche Konzerne künftig auch das im Ausland verstreute Milliarden-Vermögen für die betriebliche Altersversorgung bündeln. Von einer zentralen Verwaltung ihres internationalen Pensionsvermögens über spezielle Gesellschaften verspricht sich die Wirtschaft unter anderem höhere Renditen durch die Anlage großer Kapitalbeträge.

Gewinnrückgang erwartet

Europas größter Zuckerkonzern Südzucker (Mannheim) rechnet nach einem Rekordjahr mit einem sinkenden Gewinn. Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 war der Gewinn unter dem Strich um 58 Prozent auf 593 Mio. EUR gestiegen. Der Konzern führte die guten Geschäfte vor allem auf den zu dieser Zeit sehr hohen Zuckerpreis zurück.

Wende am Automarkt

Erstmals seit September 2011 wurden in Europa in einem Monat wieder mehr Autos verkauft. Die Neuzulassungen seien im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent auf 1,038 Mio. Pkw gestiegen, teilte der europäische Branchenverband ACEA in Brüssel mit. In den vergangenen Monaten waren die Neuzulassungen immer wieder prozentual zweistellig gesunken.

Sto leidet unter Wetter

Wegen der für die Baubranche ungünstigen Witterung ging der Umsatz des Bauzulieferers Sto (Stühlingen) in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich zurück, teilte das Unternehmen gestern mit. Um 11,6 Prozent auf 165,3 Mio. EUR sei er im ersten Quartal gesunken. Besonders groß sei das Minus im Inland ausgefallen.

China hui, Europa pfui

Autobauer Volkswagen hat in den ersten vier Monaten des Jahres erstmals mehr als 3 Mio. Autos verkauft. Insgesamt wurden 3,05 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Ein gutes Drittel verkauften die Wolfsburger alleine in China (1,02 Mio.) - das Land ist damit der wichtigste Einzelmarkt des Mehrmarkenkonzerns. Das Geschäft in Europa hingegen lahmt: Bis auf Russland lagen alle anderen europäischen Teilmärkte klar im Minus.

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