ZAHLEN & FAKTEN

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WMF startet schwächer

Der schwäbische Küchengeräte-Spezialist WMF (Geislingen) ist mit schwächerem Umsatz und Ebit in das Jahr gestartet. Das Ergebnis verringerte sich im ersten Quartal um 18 Prozent auf 20,6 Mio. EUR, der Umsatz ging um 1 Prozent auf 241 Mio. EUR zurück.

Allianz besser als gedacht

Die Allianz (München) hat ihren Gewinn mit Lebens- und Krankenversicherungen im ersten Quartal gesteigert. Experten hatten wegen der Zinsflaute einen Rückgang befürchtet. Der Umsatz in der Sparte stieg dank Zuwächsen aus fondsgebundenen Produkten um 8,3 Prozent auf 14,8 Mrd. EUR, das operative Ergebnis um 3,6 Prozent auf 855 Mio. EUR.

Dekra stark im Ausland

Der Prüfkonzern Dekra (Stuttgart) profitiert von der Ausweitung seiner Geschäfte im Ausland, auf die mittlerweile 36 Prozent des Umsatzes entfallen. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent auf 110,7 Mio. EUR. Die Erlöse stiegen um 8 Prozent auf 2,16 Mrd. EUR. "Die Internationalisierung trägt zunehmend Früchte", erklärte Dekra-Chef Stefan Kölbl. Im Kerngeschäft mit Fahrzeug-Prüfungen, Gutachten und Schadensregulierung (Automotive) kletterten die Erlöse um rund 5 Prozent auf 1,2 Mrd. EUR.

Otto-Konzern wächst

Der Hamburger Otto-Konzern musste sich zuletzt den Vorwurf gefallen lassen, dass Konkurrenten wie Amazon und Zalando schneller wachsen. Der Vorstandschef kontert: Otto setze auf Nachhaltigkeit und werde auch in 50 Jahren noch ein erfolgreiches Unternehmen sein. Die Otto Group hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 ihre Gewinne vor Steuern und Zinsen von 259 Mio. EUR auf 388 Mio. EUR gesteigert, den Jahresüberschuss von 23 Mio. auf 144 Mio. EUR. Der Umsatz stieg um 1,6 Prozent auf 11,8 Mrd. EUR.

Conti schwingt sich auf

Nach einem durchwachsenen Jahresstart peilt der Autozulieferer Continental (Hannover) schon bis zum Sommer einen Aufschwung an. Für das Gesamtjahr bestätigte Firmenchef Elmar Degenhart die Ziele: Der Umsatz soll um rund 5 Prozent auf mehr als 34 Mrd. EUR zulegen, der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei mindestens 3,4 Mrd. EUR.

RWE geht nach Osten

Das gibt Ärger mit der Gewerkschaft: Jetzt verlagert auch RWE zentrale Konzern-Verwaltungsaufgaben ins billige Osteuropa. Finanzvorstand Bernhard Günther sagte gestern, beschäftigt würden in der Pilotphase dort weniger als 100 Mitarbeiter.

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