Zahlen & Fakten

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Ölpreis gibt weiter nach

Angesichts der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran fällt der Ölpreis weiter. In London fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent am gestrigen Mittwoch erstmals seit mehr als elf Jahren unter die Marke von 35 Dollar (32,50 EUR). Gegen 11.30 Uhr MEZ kostete ein Barrel für die Lieferung im Februar 34,83 Dollar (32,38 EUR) - so wenig wie zuletzt am 1. Juli 2004. Die jüngsten Spannungen zwischen den beiden Ölförderländern Saudi-Arabien und Iran sind ein Grund für den starken Ölpreisverfall. Hauptgrund ist das anhaltende Überangebot. Anfang Dezember hatte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) entschieden, die Fördermenge nicht zu drosseln. Der Preis für Rohöl auf den Weltmärkten ist seit Mitte 2014 gefallen. Damals lag er noch über 100 Dollar.

Daimler wächst langsamer

Der Autobauer Daimler hat im Dezember nur ein kleines Verkaufsplus in den USA erzielen können. Obwohl der Monat zwei Verkaufstage mehr hatte als ein Jahr zuvor, wurden die Stuttgarter im Jahresvergleich nur 1,7 Prozent mehr Autos los. Bei der Marke Mercedes-Benz wuchs der Absatz sogar nur um 0,6 Prozent. Rechnerisch hätte der Konzern sogar weniger Autos verkauft, wenn die Zahl der

Verkaufstage gleich gewesen wäre. Bereits im November waren die Daimler-Verkäufe in den USA kräftig geschrumpft. Im Gesamtjahr legten die US-Verkäufe des Herstellers um 3,8 Prozent auf 380 461 Autos zu. Besonders der Verkaufsschlager C-Klasse schob den Absatz an.

Aufschub für Postbank

Die Trennung der Postbank von der Deutschen Bank verzögert sich. 2016 solle "allenfalls ein kleiner Teil" der Postbank an die Börse gebracht werden, berichtete die "Wirtschaftswoche". Im April 2015 hatten die damaligen Co-Chefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, bekanntgegeben, sich von der Postbank trennen zu wollen. Die Deutsche Bank erklärte auf Anfrage, die "Entkonsolidierung der Postbank ist und bleibt erklärtes Ziel". Voraussetzung dafür wäre, dass die Deutsche Bank mindestens 50 Prozent ihrer Anteile an der Bonner Tochter veräußert, berichtete die "Wirtschaftswoche". Von der Idee, dass dies noch in diesem Jahr gelingen könne, habe sich das Management verabschiedet.

Llyod Werft jetzt asiatisch

Die traditionsreiche Llyod Werft in Bremerhaven ist seit dem Jahreswechsel vollständig in asiatischer Hand. "Wir sind jetzt zu 100 Prozent Genting", sagte Werft-Vorstand Rüdiger Pallentin. Der chinesisch-malaysische Genting-Konzern hatte am 31. Dezember 2015 die noch ausstehenden Anteile über seine Tochter Star Cruises Singapore Investment Holding Pte. Ltd. vom Schiffbauunternehmer Dieter Petram übernommen.

Wachsende Fangemeinde

Das Interesse an Elektroautos bei den Deutschen wächst offensichtlich: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom könnten sich 69 Prozent der Befragten vorstellen, ein solches Fahrzeug zu kaufen. 62 Prozent geben als Voraussetzung aber an, dass sie mit einer Batterieladung auch so weit kommen wie mit einer normalen Tankfüllung. Für 47 Prozent sollte der Preis nicht höher als der eines herkömmlichen Autos sein. Auf den gewohnten Komfort würden 37 Prozent der Befragten nicht verzichten wollen.

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