ZAHLEN + FAKTEN

|

Bosch kauft Anteile

Der High-Tech-Konzern Bosch (Stuttgart) wird eine bisher mit zwei Partnern betriebene Tochter zur Diesel-Abgasnachbehandlung künftig allein weiterführen. Bosch plane, die Anteile des Motorenherstellers Deutz und des Autozulieferers Eberspächer an der Bosch Emission Systems GmbH & Co. KG (Esslingen) zu erwerben. Mit den bisherigen Partnern sind nach den Angaben von Bosch künftig Innovationspartnerschaften geplant.

Software-Umsatz sinkt

Aufgrund rückläufiger Servicegeschäfte ist bei Deutschlands zweitgrößtem Softwarehersteller Software AG (Darmstadt) der Umsatz im dritten Quartal im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf etwa 257 Mio. EUR gesunken. Das operative Ergebnis liege mit 60 Mio. EUR über dem des Vorquartals.

JPMorgan verdient gut

Die US-Großbank JPMorgan hat im dritten Quartal ihren Gewinn kräftig gesteigert. Der Überschuss legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34 Prozent auf 5,71 Mrd. Dollar (4,45 Mrd. EUR) zu. Die größte US-Bank profitierte besonders davon, dass die Amerikaner ihre Immobilienkredite wieder regelmäßiger bedienen.

AMD erwartet Einbruch

Die Schwäche der PC-Branche schlägt mit voller Wucht auf den US-Chiphersteller AMD (Sunnyvale) durch. Die Nummer zwei im Geschäft nach Intel kündigte für das gerade abgeschlossene dritte Quartal einen Umsatz von nur 1,3 Mrd. Dollar an, das sind 100 Mio. Dollar weniger als erwartet. Die Nachfrage in allen Produktlinien sei gesunken, teilte AMD mit.

Höherer Öl-Export aus USA

Ölkonzerne und Handelshäuser wollen einem Zeitungsbericht zufolge künftig mehr Rohöl aus den USA exportieren. Wie die "Financial Times" berichtete, planen unter anderem Shell und BP sowie der große Ölhändler Vitol ihre Ausfuhren massiv auszuweiten. Grund für die Pläne ist die hohe US-Ölproduktion. Sie liegt derzeit auf einem 16-Jahres-Hoch.

Rechnung für Schaden

Im Kirch-Prozess gegen die Deutsche Bank hat das Oberlandesgericht München gestern versucht, die Höhe des möglichen Schadens zu klären. Das Gericht hatte bereits im März eine Zahlung von 775 Mio. EUR für sämtliche Forderungen als Vergleich vorgeschlagen - erfolglos. Jetzt sagte der frühere Kirch-Media-Chef Dieter Hahn als Zeuge, der Notverkauf des Fernsehkonzerns ProSieben Sat.1 für 1,3 Mrd. EUR an Walt Disney sei eine Woche vor der Insolvenz im April 2002 am "enormen Zeitdruck" gescheitert.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Google & Co: Müssen die Internetgiganten zerschlagen werden?

Google, Amazon, Facebook: Die Digitalisierung hat Firmen hervorgebracht, die kaum Konkurrenz haben. In der analogen Wirtschaft gibt es dafür ein Wort: Monopol. weiter lesen