ZAHLEN & FAKTEN

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Alno kann Verluste senken

Der angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno (Pfullendorf) kommt langsam aus den tiefroten Zahlen. Vor Zinsen und Steuern ist der Verlust in den ersten drei Quartalen von 23,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 0,7 Mio. EUR zurückgegangen. Der Verzicht auf extreme Rabatte habe sich beim Ergebnis positiv bemerkbar gemacht. Dadurch schwächte sich das Umsatzwachstum ab. Die Erlöse zwischen Januar und September kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 339 Mio. EUR.

Südzucker im Plus

Europas größter Zuckerkonzern Südzucker hat seinen positiven Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 17 Prozent auf rund 3,9 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis schnellte dank hoher Zuckerpreise um 62 Prozent auf 562 Mio. EUR hoch. Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 rechnet der Konzern weiter mit einem Umsatzplus auf über 7,5 Mrd. EUR (Vorjahr: 7 Mrd. EUR) und einem operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern von mehr als 900 Mio. EUR (Vorjahr: 751 Mio. EUR).

Stahlkocher pessimistisch

Der Weltstahlverband hat angesichts der Unsicherheiten wegen der Eurokrise und dem sich abschwächenden Wachstum in China seine Prognosen nach unten korrigiert. Im April rechnete der Verband noch mit einem Wachstum des weltweiten Stahlverbrauchs von 3,6 Prozent für dieses Jahr, nun geht er nur noch von 2,1 Prozent aus. 2013 wird der Verbrauch um 3,2 Prozent (statt 4,5 Prozent) auf 1,45 Mrd. Tonnen ansteigen.

PC-Markt schrumpft

Der Absatz von Computern ist im vergangenen Quartal gefallen. Die Marktforscher errechneten einen Absatzrückgang von 8,3 Prozent im Jahresvergleich. Käufer hielten sich vor dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8 Ende Oktober deutlich zurück. Das Geschäft mit Notebooks und Desktop-Computern schwächelt schon länger, weil viele Verbrauchern eher Smartphones und Tablets bevorzugen. Im dritten Quartal wurden 87,5 Mio. PC verkauft.

Italien zahlt mehr Zinsen

Italien gerät an den Finanzmärkten wieder stärker unter Druck: Gestern musste das Euroland für dreijährige Schulden höhere Zinsen als vor einem Monat bieten. Bei einer Aufstockung von Anleihen mit Fälligkeit 2015 stieg die zu zahlende Rendite von 2,75 Prozent, die bei einer vergleichbaren Auktion Mitte September erzielt worden war, auf 2,86 Prozent. Die Nachfrage nach den neuen Papieren legte unterdessen zu, was als positives Zeichen gewertet werden kann.

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