ZAHLEN & FAKTEN

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Bertelsmann legt zu

Beim Medienkonzern Bertelsmann (Gütersloh) ist im ersten Halbjahr der Konzernumsatz um 1,9 Prozent auf 7,43 Mrd. EUR gesunken. Das Ergebnis stieg dagegen um 69 Mio. EUR auf 419 Mio. EUR. Besonders erfolgreich waren die deutsche Sektion des TV-Unternehmens RTL Group und die Buchverlagsgruppe Random House. Es haben sich aber auch Sondereinflüsse auf die

Bilanz ausgewirkt, etwa ein Gewinn aus der vollständigen Übernahme des Musikrechteunternehmens BMG.

Alno macht Gewinn

Der Küchenmöbelhersteller Alno (Pfullendorf) kommt nach Jahren wieder in die Gewinnzone. Im ersten Halbjahr stand unter dem Strich ein ganz knappes Plus von 60 000 EUR, im Vorjahreszeitraum war es noch ein Verlust von 8,1 Mio. EUR, wie Alno gestern mitteilte. Der Umsatz sank aber um 15 Prozent auf 196,5 Mio. EUR.

Danone ist zuversichtlich

Der weltgrößte Joghurthersteller Danone sieht sich trotz der Rückrufaktion von Babynahrungsprodukten auf dem Weg, seine Ziele fürs laufende Geschäftsjahr zu erreichen. Für die Gruppe streben die Franzosen im Quartal ein organisches Umsatzwachstum von um die 5 Prozent an, sagte Finanzchef Pierre-Andre Terisse. Die Rückrufaktion habe aber signifikante Auswirkungen auf die Entwicklung der Sparte für Babynahrung in Asien.

K+S denkt ans Sparen

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S (Kassel) will sich laut "FAZ" mit einem Sparpaket für einen Preiskampf im Kalimarkt wappnen. Die Effizienzbemühungen würden aus heutiger Sicht nicht ausreichen, zitierte das Blatt aus einem Brief des Vorstandschefs Norbert Steiner an die Mitarbeiter. Details sollen in den nächsten Tagen bekannt geben werden.

LOréal verdient besser

Der französische Kosmetikkonzern L"Oréal hat im ersten Halbjahr dank steigender Verkäufe in Afrika, Lateinamerika und Asien deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der operative Gewinn stieg um 7,7 Prozent auf 2,04 Mrd. EUR, berichtete der Konzern.

Nasdaq räumt Schuld ein

Der US-Börsenbetreiber Nasdaq OMX hat einen Teil der Verantwortung für die jüngste Panne bei seinem Technologieindex übernommen. Eine Mitschuld treffe aber auch das elektronische Handelssystem Arca des Rivalen NYSE Euronext, erklärte die Nasdaq. Eine Verkettung "technischer Ereignisse" habe dazu geführt, dass der Nasdaq-Handel am Donnerstag vor einer Woche für etwa drei Stunden zum Erliegen gekommen war.

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