Wirtschaftsnotizen vom 27. Januar 2014

Aktuelles aus aller Welt kurz notiert.

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Über 3 Millionen ohne Job

Das Winterwetter und andere Saisoneffekte haben im Januar die Arbeitslosigkeit laut Konjunkturforscher und Volkswirte deutscher Großbanken erstmals seit acht Monaten wieder über die Drei-Millionen-Marke auf 3,17 Mio. steigen lassen. Das wären 300.000 mehr als im Vormonat und knapp 35 000 mehr als vor einem Jahr. Die offiziellen Zahlen werden am Donnerstag bekannt gegeben.

Förderung von E-Autos

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Elektroautos per Gesetz zum Durchbruch verhelfen. Das Fahren von Elektroautos soll durch Privilegien im Straßenverkehr gefördert werden, außerdem sollen die Behörden mehr E-Autos nutzen.

Nivea beliebteste Marke

Nivea war 2013 die beliebteste Marke, gefolgt von Produkten der Drogeriekette dm und des Elektronikriesens Samsung. Wikipedia und Google belegen Platz vier und fünf des "BrandIndex Top-Performer".

Heizkosten steigen rasant

Die Kosten für Heizung und Warmwasser sind für einen durchschnittlichen Haushalt zwischen 2002 und 2012 um 43 Prozent gestiegen, während die Löhne im gleichen Zeitraum nur um 17 Prozent anwuchsen.

Strafen für Brauereien

Das Bundeskartellamt holt wegen verbotener Absprachen zum nächsten Schlag gegen die Bierbranche aus. "Wir werden das Verfahren binnen weniger Wochen zum Abschluss bringen, sicherlich noch im ersten Quartal", sagte der Präsident der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bereits Mitte Januar hatte das Amt Bußgelder für 106,5 Mio. EUR verhängt. In der nächsten Runde würden die Strafen "ganz erheblich steigen".

Kein Geld für Retouren

Große Onlinehändler in Deutschland wollen auch künftig von ihren Kunden kein Geld für Retouren verlangen, obwohl eine neue EU-Richtlinie das ab Juni ermöglichen würde. Das ergab eine Umfrage der "Welt am Sonntag". Bei kleinen Onlineversendern könnte dies anders sein.

Schwarz-GruppeNummer1

Der Düsseldorfer Metro-Konzern mit Töchtern wie Media Markt, Kaufhof und Real ist nicht mehr Deutschlands größter Handelskonzern. Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe, zu der der Discounter Lidl und die Kaufland-Märkte gehören, erzielte zuletzt rund 2,6 Mrd. EUR mehr Umsatz, schreibt die Wirtschaftswoche.

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