Wirtschafts-Notizen vom 7. April 2014

In den Wirtschafts-Notizen vom 7. April 2014 geht es um Ermittlungen gegen die LBBW, ein neues Siegel für Textilien, einen Schuh-Rückruf bei Zalando, die Lufthansa und Vivendis Verkauf von Mobilfunktochter SFR.

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Ermittlung gegen LBBW
Der deutsche Fiskus ermittelt laut einem Pressebericht gegen dutzende Banken - darunter die Landesbank Baden-Württemberg - und Geldanlagefonds, die den Staat mit dubiosen Aktiendeals um einen Milliardenbetrag betrogen haben sollen. Bei den Finanzbehörden sind laut der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag mehr als 50 Verfahren anhängig. In über zehn Fällen seien wegen des Verdachts auf besonders schwerwiegende Steuerhinterziehung bereits Staatsanwälte eingeschaltet worden, meldete die "SZ". Dem Bericht zufolge untersuchen die Behörden seit längerem Börsengeschäfte, bei denen es bis 2012 aufgrund einer Gesetzeslücke möglich war, den Fiskus auszunehmen.

Neues Siegel für Textilien?
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will die deutsche Modebranche mit einem neuen Textilsiegel zur Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards bringen. Das Siegel für nachhaltig produzierte Kleidung solle noch in diesem Jahr eingeführt werden, sagte Müller der "Welt am Sonntag". Deutschland wolle damit in Europa Vorreiter sein. Seine Kollegen in Frankreich und den Niederlanden hätten schon signalisiert, "dass sie mitmachen wollen". Müller will dazu einen runden Tisch einberufen.

Rückruf bei Zalando
Der Berliner Online-Modehändler Zalando ruft laut "Wirtschaftswoche" mehrere Schuhmodelle zurück, die mit der Chemikalie Chrom VI belastet sein sollen, die lebenslange Allergien auslösen können. Betroffen seien einzelne Damenschuhmodelle der Zalando-Eigenmarken "Zign", "Pier One", "Taupage" und "Zalando Collection". Insgesamt wurden von Zalando rund 1500 Schuhpaare der beanstandeten Modelle verkauft.

Lufthansa-Betrieb läuft
Nach dem dreitägigen Pilotenstreik läuft der Flugbetrieb seit Samstagmorgen wieder normal, sagte eine Lufthansa-Sprecherin gestern am Stammsitz der Airline in Frankfurt. Es gelte wieder der reguläre Flugplan. Auch die Tochter Germanwings kehrte wieder zum Normalbetrieb zurück.

Vivendi verkauft Tochter
Weichenstellung im französischen Mobilfunkmarkt: Vivendi verkauft seine Mobilfunktochter SFR - die Nummer zwei am Markt - für rund 17 Mrd. EUR an den Kabelnetz- und Telekomkonzern Altice. Der von der Regierung favorisierte Bau- und Mobilfunkanbieter Bouygues geht leer aus, teilte Vivendi am Wochenende mit. Dieser muss sich nun ebenso wie der größte Mobilfunker des Landes, Orange, auf einen weiteren neuen Konkurrenten einstellen.

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