Welche Fragen Mieter beantworten sollten

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Im Kampf um begehrte Wohnungen müssen Interessenten oft umfangreiche Fragebögen ausfüllen. "Gefragt wird zum Beispiel nach dem Beruf des Interessenten oder der Adresse des bisherigen Vermieters", sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Manche Vermieter interessierten sich aber auch für die musikalischen Vorlieben oder ob Interessenten rauchen.

Grundsätzlich gilt: "Der Vermieter darf alles fragen." Wer die Fragen nicht beantwortet, wird die Wohnung auch nicht bekommen, erklärt Ropertz. Daher sollten Interessenten vor allem bei Fragen nach dem Einkommen nicht schwindeln. "Der Vermieter will ja wissen, ob ein potenzieller Mieter die Miete zahlen kann." Fragen nach Beruf und Anstellung und auch eine Schufa-Auskunft seien angemessen.

Auch wer in die Wohnung einzieht, müsse wahrheitsgemäß beantwortet werden. Auch Kinder, die mit einziehen, sollten nicht verschwiegen werden. "Wenn der Vermieter aber fragt, ob Sie schwanger sind, müssen Sie das nicht wahrheitsgemäß beantworten". Nach dem Einzug geborene Kinder seien kein Kündigungsgrund.

Bei allen anderen Fragen gilt: "Machen Sie vor allem einen guten Eindruck", rät Ropertz. Das heißt: Interessenten sollten freundlich antworten. Verpflichtet, die Wahrheit zu sagen, seien sie aber nicht. "Auch zu Tieren müssen Sie erstmal nichts sagen." Denn zu Hunden oder Katzen gebe es in der Regel entsprechende Bestimmungen im Mietvertrag. "Und Kleintiere dürfen Sie sowieso immer halten." dpa

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