VW-Geschäft verhagelt

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Der schwere Hagelsturm Ende Juli hat Volkswagen härter zugesetzt als bisher bekannt. Europas größter Autobauer prüft rund 17 000 Autos aus seinem Wolfsburger Stammwerk auf Schäden. Das bestätigte ein Konzernsprecher. Der Kontrollaufwand ist immens. "Wir werden im Ergebnis nur Fahrzeuge ausliefern, die 100-prozentig sind", sagte er. Es sei absehbar, dass ein "wesentlicher Anteil" erheblich beschädigt ist. In diesen Fällen erhielten Kunden einen Neuwagen aus künftiger Produktion - mit entsprechender Wartezeit. Autos mit kleineren Dellen bekommen die Kunden nach der Reparatur mit modellabhängigem Nachlass.

Gegen den Millionenschaden ist VW zwar versichert, aber die logistischen Folgen sind enorm. Tausende Kunden müssen informiert werden, das Prüfen und Ausbessern der Fahrzeuge bindet Ressourcen. Das führt zuVerzögerungen. Bei der Kernmarke VW-Pkw rechnet der Branchenriese damit, dass es auf dem deutschen Markt in den Verkaufsstatistiken August und September ein Minus geben werde.

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