Verdacht auf Börsenbetrug in Stuttgart

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Wegen Marktmanipulation müssen sich vier Männer bald vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Die Beschuldigten sollen insgesamt 62 Mal den Börsenpreis einer Aktie unrechtmäßig beeinflusst und damit mehr als 38 Mio. EUR Gewinn gemacht haben, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gestern mit. Schindluder hätten die Männer im Alter zwischen heute 32 und 46 Jahren zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juni 2006 mit der Aktie des Rohstoffunternehmens De Beira Goldfields Inc. getrieben.

Einer der Beschuldigten, ein selbständiger PR-Berater, und sein Komplize hatten nach Auffassung der Ankläger die Idee für den Coup: Der Ältere beschaffte eine hohe Anzahl von Aktien des Unternehmens, der Jüngere sollte sie vermarkten. Ein Journalist hatte Kaufempfehlungen dazu in einem Magazin sowie in Börsenbriefen veröffentlicht. Es wirkte: Der Börsenpreis der Aktie stieg laut Staatsanwaltschaft von 1,40 EUR im Mai 2006 auf 18,50 EUR Mitte Juni. Mit dem so genannten "Scalping" machten die Beschuldigten Gewinn.

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