Umbau der LBBW hinterlässt deutliche Spuren

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Der Umbau der LBBW hinterlässt weiter deutlich sichtbare Spuren in der Bilanz der größten deutschen Landesbank. Die Neuausrichtung weg von riskanten Geschäften an den Finanzmärkten und hin zur reinen Kundenbank drückt merklich auf die Ergebnisse, wie die LBBW mitteilte. Der Gewinn vor Steuern brach nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel ein und fiel auf 307 Mio. EUR.

Die LBBW musste als Sicherheit für faule Kredite 153 Mio. EUR aufwenden - vor einem Jahr hatten aufgelöste Rückstellungen noch 7 Mio. EUR Plus gebracht. Während das Kreditvolumen mit dem Mittelstand im Vergleich zum Vorjahr sogar wuchs, reduzierte das Kredithaus die Geschäfte mit Großkunden merklich, so dass die gesamte Sparte ein Vorsteuerergebnis von nur 565 Mio. EUR einfuhr - ein rasanter Rückgang um die Hälfte. Ein ähnliches Bild der Neuausrichtung zeigt das Zinsergebnis: Es brach im Neunmonatsvergleich um 10,2 Prozent ein und kam auf 1,59 Mrd. EUR. Im dritten Quartal fielen nur noch 345 Mio. EUR ab. Neben dem generell niedrigen Zinsniveau sei der "gezielte Abbau zinsbringender Aktiva im Zuge der Restrukturierung" ursächlich. LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter sprach von einer soliden Entwicklung hin zur Kundenbank und weg vom Investment. Unterm Strich blieben der LBBW in der Neunmonatsbilanz 281 Mio. EUR (plus 15 Prozent).

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