Twitter will Nutzer länger plaudern lassen

Zum zehnjährigen Jubiläum im März wird bei Twitter wohl die 140-Zeichen-Begrenzung fallen. Unternehmenschef Jack Dorsey bestätigte diese Meldung der Internetseite Re/code zwar nicht direkt, erklärte aber, Twitter werde sich nicht scheuen, "mehr Nutzwert und Stärke einzubauen".

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Twitter macht seit seiner Gründung 2006 keinen Gewinn und sucht zudem nach Möglichkeiten, die Nutzerzahl zu erhöhen.
Dorsey schrieb, schon jetzt könnten Nutzer die 140-Zeichen-Regel umgehen, indem sie Screenshots mit längeren Texten anhängen. "Was, wenn ein Text wirklich ein Text wäre? Text, in dem man suchen kann. Text, den man unterstreichen kann. Das wäre mehr Nutzwert und Stärke. Wenn es mit dem vereinbar ist, was die Nutzer wollen, dann werden wir es erforschen." Tatsächlich testet Twitter bereits ein neues Angebot namens "Beyond 140" (mehr als 140), hieß es aus informierten Kreisen. Mit einem Klick kann der Nutzer einen Text bis zu 10.000 Zeichen Länge aufrufen.

Damit solle der Kundenkreis erweitert werden; vor allem Unternehmen sollten diese Möglichkeit für ihre Botschaften haben. Den Kreisen zufolge soll "Beyond 140" im ersten Quartal verfügbar sein; allerdings arbeite das Unternehmen noch daran, zum Beispiel die Frage zu klären, ob die Zahl der Verweise auf andere Nutzer beschränkt werden solle oder nicht.

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