Thyssen-Krupp kippt 3000 Jobs in der Verwaltung

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Der angeschlagene ThyssenKrupp-Konzern verschärft sein Sparprogramm und will 3000 Arbeitsplätze in der Verwaltung streichen. Rund 1500 Stellen fallen in Deutschland weg. Weltweit streicht der Konzern damit jeden fünften Job in der Verwaltung. Auf betriebsbedingte Kündigungen soll verzichtet werden. Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren durch das Programm rund 250 Mio. EUR gespart werden. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr bereits die Streichung von 2000 Stellen in seinem europäischen Stahlgeschäft vorwiegend in Deutschland angekündigt. Schwerpunkt der aktuellen Stellenstreichungen in der Verwaltung soll die Hauptverwaltung in Essen sein.

In der Zahl enthalten sind auch einige hundert Jobs in der Stahl-Verwaltung, so dass derzeit rund 5000 Stellen auf der Streichliste stehen. Thyssen-Krupp beschäftigt weltweit 150 000 Mitarbeiter, davon nur noch gut ein Drittel in Deutschland.

Im ersten Halbjahr hat das Unternehmen mit einem Minus von 822 Mio. EUR weiter tiefrote Zahlen geschrieben. Wesentliche Ursache seien weitere Abschreibungen auf die Stahlwerke in Übersee von 683 Mio. EUR. Hinzu kamen weitere Verluste im US-Stahlgeschäft. Mit einem Plus von 19 Mio. EUR konnte der Konzern in seiner Traditionssparte schwarze Zahlen schreiben. Die Eigenkapitalquote sank innerhalb von drei Monaten von 11,8 Prozent auf nur noch 9,5 Prozent.

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