Studie: Meiste Reiche leben in Asien - Nordamerika nur noch Rang zwei

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor.

|
Die meisten Dollar-Millionäre leben einer Studie zufolge inzwischen in Asien. 5,1 Millionen Reiche mit einem
Gesamtvermögen von 17,4 Billionen Dollar gab es im vergangenen Jahr in der Region Asien-Pazifik, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten „World Wealth Report 2016“ des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Die Zahl der Reichen wuchs um 9,4 Prozent, das Vermögen um 9,9 Prozent. Vor allem in Japan und China gab es deutlich mehr Menschen, die ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar besaßen, als im Jahr zuvor.

In Europa stieg die Zahl der Millionäre um 4,8 Prozent auf 4,2 Millionen. Deutschland verzeichnete ein überdurchschnittliches Plus von 5,1 Prozent auf 1,2 Millionen Vermögende. „Mit einer der größten Treiber war der deutliche Anstieg der Immobilienpreise“, sagte Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.

Nordamerika rutschte den Angaben zufolge im weltweiten Vergleich auf Rang zwei ab. Dort besaßen 4,8 Millionen Reiche (plus zwei Prozent) 16,6 Billionen Dollar. Weltweit stieg das Vermögen der Millionäre um
4 Prozent auf 58,7 Billionen Dollar. Bis 2025 könnten es 100 Billionen Dollar sein, sagte Meyer. Nicht berücksichtigt wurden selbst genutzte Immobilien, Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände.
Kommentieren

Kommentare

19.09.2016 11:48 Uhr

Antwort auf „Das Goldene Kalb”

Das mit dem Bargeld wird enden, weil es bald für jeden Bürger erschwinglich sein wird, täuschend echtes Bargeld selbst herzustellen. Digitales Bargeld wäre eine Alternative. Aber sie muss gewollt sein. Die CDU und ihre Lobbyisten wollen aber alle Bargeldströme überwachen weil sie Angst haben. Wenn Vermögen sich weiter in den Geldbörsen der CDU Lobbyisten häuft und die soziale Schere weiter auseinander geht, dann wird es logischerweise gehäuft zu Erpressungen, Morden und Einbrüchen bei Reichen kommen. Das einzige Mittel dagegen ist mehr Überwachung. Die Politik der CDU ist somit folgerichtig. Auf der anderen Seite wird es aber immer schwieriger Tötungswaffen zu kontrollieren. Bereits heute sind Fräsmaschinen für Privatleute der Mittelschicht erschwinglich. In den USA verkaufen bereits findige Unternehmer solche Fräsmaschinen und verschenken die 3D-Modelle für Einzelteile von Militärwaffen gleich dazu.

Antworten Kommentar melden

29.08.2016 20:40 Uhr

Das Goldene Kalb

...mit dem Gelddrucken wird in Kürze Schluss und die Folgeschäden werden fatal sein.

Antworten Kommentar melden

15.07.2016 16:35 Uhr

Wie schön...

dass die CDU Regierung sich so für reiche und Konzerne einsetzt und diesen hilft ihren Reichtum zu erhalten und zu mehren.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Verkehrschaos in der City – Autofahrer stecken im Deutschhaus fest

Verkehrschaos in der Ulmer Innenstadt: Die Baustelleneinrichtung am Theater verzögerte sich wegen der Regenfälle, hinzu kamen Unfälle. Im Deutschhaus ging nichts mehr. weiter lesen