Stiftung will Übernahme durch Slim blockieren

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Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN hat im Übernahmekampf mit dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim Hilfe von einer ihr nahestehenden Stiftung erhalten. Die Foundation Preference Shares B KPN teilte mit, sie habe eine Kaufoption genutzt, um Aktien an KPN zu erwerben. KPN ist die Mutter des deutschen Mobilfunkanbieters O2.

Slims Telekommunikationskonzern América Móvil warnte daraufhin, sollte die Stiftung das Geschäft zu blockieren suchen, werde er sein Übernahmeangebot zurückziehen.

Die Stiftung verfügt nun über fast 50 Prozent der Stimmrechte und Aktien und kann so die Übernahme durch América Móvil blockieren. Die Stiftung erklärte, sie sei eingeschritten, "um die Interessen von KPN und seiner Interessengruppen zu schützen, darunter Aktionäre, Angestellte, Kunden, Gewerkschaften und die niederländische Gesellschaft im Allgemeinen". Das Übernahmeangebot von América Móvil sei "feindlich", weil der mexikanische Konzern zuvor nicht das Gespräch mit KPN gesucht habe.

América Móvil wies diese Darstellung zurück. Noch diese Woche habe es mit KPN "substanzielle Verhandlungen" gegeben.

Erst am Montag gab Slim seinen Widerstand gegen den geplanten Verkauf der deutschen KPN-Tochter E-Plus an O2 auf, der aber noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss.

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