Drogeriemarkt-Chef Müller soll Mitarbeiter bespitzelt haben

Erwin Müller, dem Chef des Drogeriemarkt-Konzerns, wird in einem Bericht des „Stern“ vorgeworfen, er habe führende Mitarbeiter illegal bespitzelt.

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Erwin Müller, Chef des Drogeriemarktes Müller.  Foto: 

„Der Chef hört mit“ – unter dieser Schlagzeile veröffentlicht der „Stern“ in seiner aktuellen Ausgabe einen Artikel über den Ulmer Drogerie-Unternehmer Erwin Müller. Darin werden Mitarbeiter und frühere Führungskräfte zitiert, die von einem „Klima der Angst und Bespitzelung unter den leitenden Mitarbeitern“ berichten.  Der „Stern“ schildert die „Stasi-Methoden des Chefs“ an einer Reihe von Beispielen.

So habe der 84-jährige Firmenchef  die Mitschnitte von Telefonaten führender Manager abgehört. Von einem „herrschsüchtigen“  Patriarchen ist die Rede, von illegalen E-Mail-Kontrollen und einem Geschäftsführer, den Müller verdächtigte, ihn anonym angezeigt zu haben. Müller kündigte ihm, den anschließenden Rechtstreit führte er bis zum Bundesgerichtshof – und verlor.

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Kommentare

13.05.2017 10:42 Uhr

Da kann man nur hoffen...

... daß diese "Führungskräfte" nicht auch ihrerseits ihre Untergebenen bespitzelt, augehorcht und das Berufsleben zur Hölle gemacht haben. Erinnert mich irgendwie an die Pharisäer...
Zumal es in Betrieben dieser Branche als nicht unüblich angesehen wird solche Praktiken von oben nach unten zu durchzupraktizieren.
Wie der Herr, so`s Gscherr!

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