Schließung kostet Möbelhändler XXXL viel Geld

Die Schließung von Büros mit gut hundert Mitarbeitern in Mannheim und Wiesbaden kommt den Möbelhändler XXXL teuer zu stehen.

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Es würden gut 4 Mio. EUR bereitgestellt, um freigestellten Beschäftigten Gehalt, Abfindungen sowie in sozialen Härtefällen Extraleistungen zu zahlen, teilte die Firma XXXL Mann Mobilia am Donnerstag mit.

Die Mittel sind demnach für 73 Beschäftigte, der Rest kam in anderen Abteilungen unter. Die plötzliche Auflösung von Sachbearbeitungs-Abteilungen in Mannheim und Wiesbaden im Februar hatte für Unruhe gesorgt, Mitarbeiter fühlten sich brüskiert. Ende März einigten sich XXXL-Betriebsrat und das Unternehmen vor Gericht, nun liegen die finanziellen Eckdaten vor. Arbeitnehmervertreter sprachen von einer guten Lösung. Auch die Gewerkschaft Verdi sprach von "einem anständigen Sozialplan".

Als die 99 Sachbearbeiter in Mannheim und ihre 13 Kollegen in der Außenstelle Wiesbaden vor die Tür gesetzt wurden, begründete die Firma XXXL Mann Mobilia das mit der hohen Fehlerquote bei der Bearbeitung von Aufträgen. 32 der Freigestellten fanden Weiterbeschäftigung in anderen Abteilungen, etwa in der Firmenzentrale in Würzburg.

Ein Firmensprecher räumte ein, das Thema Freistellungen sei nicht gut gelaufen. Man sei sich bewusst, "dass wir das heute rückblickend anders lösen würden."

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