Schlichtung bei Lufthansa vor dem Scheitern?

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Im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren rund 18 000 Flugbegleitern droht die Schlichtung zu scheitern. Damit könnten die bereits im August gestarteten Streiks der 18 000 Flugbegleiter noch in diesem Jahr wieder aufflammen. Dem Schlichter Bert Rürup sei es nicht gelungen, einen Konsens zwischen den Verhandlungspartnern herzustellen, hieß es in Verhandlungskreisen.

Bis zum 13. November sollen sich die Parteien zu dem noch nicht in der Endfassung vorliegenden Schlichterspruch äußern, erklärten Ufo und Lufthansa übereinstimmend. Bis dahin seien keine weiteren Gesprächstermine mehr vereinbart. Der frühere Wirtschaftsweise Rürup wollte sich auf Anfrage nicht zum Fortgang äußern. "Wir haben Stillschweigen vereinbart", erklärte auch ein Sprecher der Lufthansa.

Wie es nach einer gescheiterten Schlichtung weitergehen könnte, sei derzeit nicht absehbar, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies. Die Parteien haben eine Friedenspflicht bis Ende November vereinbart. Im Sommer waren wegen der Warnstreiks mehr als 1000 Flüge ausgefallen.

Im Kern geht es um den Vergütungstarifvertrag für die 18 000 Flugbegleiter der Lufthansa Passage. Ufo verlangt 5 Prozent mehr Geld. Lufthansa hat bei einer längeren Laufzeit und längeren Arbeitszeiten 3,5 Prozent angeboten, außerdem will das Unternehmen die Gehaltsstufen abflachen.

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