Reparaturaktion sorgt für Ergebnisrückgang

Eine teure Reparaturaktion für Geschirrspüler hat dem Hausgerätehersteller Bosch und Siemens (BSH) im vergangenen Jahr einen Ergebnisrückgang eingebrockt.

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Neben einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag an Kosten wurde auch eine Rückstellung von 100 Mio. EUR für mögliche weitere Belastungen verbucht, wie BSH am bekanntgab. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern gab so nach vorläufigen Zahlen von 683 Mio. EUR im Vorjahr auf "über 500 Mio. EUR" nach. Dagegen stieg der Umsatz um 7 Prozent auf den Rekordwert von 10,5 Mrd. EUR.

Weil die Geräte der Marken Siemens, Bosch, Neff, Constructa und Junker+Ruh aus den Baujahren 1999 bis 2005 möglicherweise Feuer fangen können, hatte BSH weltweit Kunden über das Sicherheitsproblem informiert. Nach früheren Unternehmensangaben wurden weltweit rund 5 Mio. Geräte der betroffenen Baujahre und Marken verkauft.

BSH-Chef Carsten Ottenberg hat dem Unternehmen derweil ehrgezige Wachstumsziele gesteckt: In zehn Jahren soll sich der Umsatz auf mehr als 20 Mrd. EUR verdoppelt haben. Seine Marktposition will das Unternehmen über mehr Präsenz in wichtigen Ländern wie China und Indien ausbauen. Neben neuen Fertigungsstätten ist auch ein dichteres Vertriebsnetz geplant. Das Unternehmen hat weltweit rund 50.000 Beschäftigte, über 15.000 in Deutschland.

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