Rechenzentrum in Fellbach wird geschlossen

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Die Radikalkur beim Sparkassen-IT-Dienstleister Finanz Informatik (FI) ist unter Dach und Fach. Bis 2014 werden sechs der neun Standorte geschlossen, einen Stellenabbau soll es aber nicht geben. Dazu gehört auch das Rechenzentrum in Fellbach mit 474 Mitarbeitern. Den Mitarbeitern an den betroffenen Standorten haben das Angebot, nach Frankfurt, Hannover oder Münster zu wechseln. Die Beschäftigten sollen als Ausgleich mindestens 50 000 EUR bekommen. Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, können demnach mit Abfindungen von durchschnittlich 100 000 EUR rechnen. Von den Schließungsplänen betroffen sind 1300 der 4300 FI-Beschäftigten. Bei FI rechnet man damit, dass etwa die Hälfte der betroffenen Mitarbeiter an die drei verbleibenden Standorte wechselt.

Laut FI-Chef Fridolin Neumann ist die Neu-Organisation aus Kosten- und Wettbewerbsgründen unausweichlich. 80 Prozent der Aufgaben seien auf mehr als vier Standorte verteilt. Dies könne man sich nicht mehr leisten.

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