RANDNOTIZ: Einfach mal wieder schnurren

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Da soll noch jemand behaupten, die Haustiere würden uns nicht die Haare vom Kopf fressen, wie so mancher Sheba-geplagter Katzenbesitzer stöhnt. 3,7 Mrd. EUR geben die Deutschen allein dafür aus, dass ihre Tiere keinen Hunger haben. Wobei es dabei bei vielen schon lange nicht mehr darum geht, den Magen des Wolfsnachfahren, der verkappten Raubmieze oder der Zuchtratte zu füllen. Der Trend geht inzwischen zum Tier als Genießer. Hasenkeule in Aspik, Truthahnbröckchen an feiner weißer Sahnesoße - da läuft so manchem menschlichen Fleischgenießer das Wasser im Maul ... äh ... Mund zusammen. Hasso allerdings schlabbert das eh in einem Haps weg. Auch gut.

Belächeln darf man diese Zahlen allerdings keinesfalls. Staunen ja, aber mehr auch nicht. Denn die Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass ganze 200 000 Arbeitsplätze an Minka hängen, die gerade faul auf der Heizung liegt und ihr Mittagsschläfchen hält. 200 000 Menschen sorgen dafür, dass ihr Frühstück in Soße schwimmt, dass sie gesund bleibt und dass sie die ihr genehme Wollmaus zum Spielen bekommt - in ausreichender Anzahl, damit Verluste unter der Heizung und der Kommode nicht weiter ins Gewicht fallen natürlich. Was für gute Nachrichten. Da kann sich der menschliche Dosenöffner zu Hause mal wieder entspannen. Es ist Hilfe da draußen. Viel Hilfe. Wie beruhigend. Also einfach weiterschnurren.

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