Produktivität im Osten geringer

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Gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West wird es nach Ansicht des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) noch lange nicht geben. "Aus ökonomischer Sicht sind wir da noch meilenweit entfernt, das wird auch noch mehrere Jahrzehnte dauern", sagte IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller.

Die Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigem liege in Ostdeutschland zwischen 75 und 80 Prozent im Vergleich zu der im Westen. Ein Grund dafür sei die unterschiedliche Zusammensetzung der Branchen. "Die hochproduktiven deutschen Industrien wie der Export- Maschinenbau sind in den alten Ländern angesiedelt." Im Vergleich dazu sei etwa in Sachsen-Anhalt die Nahrungsmittelbranche sehr stark vertreten. Dort sei die Wertschöpfung aber eher niedrig. Zudem verfüge Ostdeutschland über eine niedrigere Kapitalintensität. dpa

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