Pannenserie bei Boeings "Dreamliner"

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Die Pannenserie beim Langstreckenjet 787 "Dreamliner" von Boeing - der Konkurrenz des europäischen Flugzeugbauers Airbus - geht am dritten Tag in Folge weiter. Wegen Problemen mit den Bremsen einer Maschine strich die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) einen Inlandsflug nach Tokio. Als Grund nannte eine ANA-Sprecherin eine Störung des Computers, der das Bremssystem steuert. Nun solle dieser Computer ausgetauscht werden. Bereits am Montag war bei einem "Dreamliner" von Japan Airlines ein Feuer ausgebrochen. Am Dienstag verlor ein weiteres Flugzeug der Gesellschaft am Boden Treibstoff. Die beiden Vorfälle von Japan Airlines spielten sich auf dem Flughafen von Boston in den USA ab. Der Grund des Spritverlusts blieb zunächst unklar.

Zu der jüngsten Pannenserie hält sich der US-Hersteller bislang bedeckt. Zusammen mit Luftaufsichtsbehörden und Fluggesellschaften wird nach den Ursachen geforscht. Gegen die 787 will Airbus mit seinem neuen Jet A350 antreten, der Jungfernflug soll nach Verzögerungen aber erst Mitte diesen Jahres erfolgen. Schon in der Entwicklung hatte der "Dreamliner" große Probleme bereitet. In dem Modell werden großflächig leichte Verbundwerkstoffe verbaut, während herkömmliche Flugzeuge zu weiten Teilen aus Aluminium bestehen. Auch im laufenden Betrieb häuften sich die Pannen. Als Reaktion auf die Pannenserie verlor der Börsenkurs der Boeing-Aktie deutlich.

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