Öko-Umlage soll sinken

Strom: Geringverdiener werden fünf Mal stärker belastet als Reiche.

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Die Umlage zur Förderung der Energiewende könnte 2018 leicht sinken. Diese könnte um 0,1 Cent auf 6,8 Cent je Kilowattstunde zurückgehen. Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine Studie berichtete, belastet die Umlage Geringverdiener bis zu fünf Mal stärker als Reiche.

Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt bedeutet der Rückgang der Umlage eine Einsparung von weniger als 4 € im Jahr, wie die „FAZ“ berichtete. Die Stromnetzbetreiber legen die neue Umlagehöhe  am kommenden Montag nach Absprache mit dem Wirtschaftsministerium und der Bundesnetzagentur vor.

Zwar wachse auch 2018 nach den Prognosen der Netzbetreiber die eingespeiste Menge an Ökostrom. Dem stünden aber höhere Verkaufspreise an der Strombörse und eine auf mehrere Milliarden Euro aufgelaufene Rücklage auf dem Verrechnungskonto gegenüber.

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