NOTIZEN vom 9. Oktober

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Ostsee-Pipeline fertig

Elf Monate nach dem Start der Ostseepipeline Nord Stream zwischen Russland und Deutschland ist nun auch der zweite Strang des Mega-Gasprojekts offiziell in Betrieb gegangen. Nach der Fertigstellung des 7,4 Mrd. EUR teureren Projekts hat der russische Staatskonzern Gazprom konkrete Planungen für zwei weitere Röhren angekündigt.

Honda-Rückruf

Der japanische Autobauer Honda ruft in den USA und Europa rund 489 000 Fahrzeuge des SUV CR-V aus den Modelljahren 2002 bis 2006 zurück. Der Grund: Bei Regen kann es am Schalter des elektrischen Fensterhebers zu einem Kurzschluss kommen, der unter ungünstigen Umständen zu einem Brand führt.

Übernahme gebilligt

Die EU-Kommission hat die Übernahme der renommierten Foto- und Videoagentur Getty Images Inc. (New York) durch den US-Finanzinvestor Carlyle (Washington) genehmigt. Die Kommission befürchtet keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs im europäischen Wirtschaftsraum.

Zu hohe Konzentration

Der Textilhändler Takko Fashion (Telgte) hat vorsorglich orangefarbene Damenshorts aus der Kollektion "Flame" zurückgerufen. Bei den Damenshorts mit der Auftragsnummer 50485 02 wurde im Tascheninnenfutter zu viel Azofarbstoffen festgestellt. Diese Farbstoffen gelten in hoher Konzentration als krebserregend.

Weltbank vorsichtiger

Chinas Konjunktur kühlt nach einer Analyse der Weltbank in diesem Jahr deutlich ab und zieht die ganze Ostasien- und Pazifikregion herunter. Die Organisation rechnet in China nur noch mit 7,7 Prozent Wachstum, nach 9,3 Prozent 2011. Im Mai war sie von 8,2 Prozent Wachstum ausgegangen.

Schaden in Millionenhöhe

Datendiebstahl, Computerviren und Web-Attacken verursachen in einem deutschen Großunternehmen nach einer Studie von Hewlett-Packard Deutschland jährlich einen Schaden von durchschnittlich 4,8 Mio. EUR. Deutschland liegt damit zwischen den USA (6,9 Mio) und Japan (3,9 Mio).

Telekom droht Verlust

Der Deutschen Telekom droht wegen des Zusammenschlusses in den USA von T-Mobile mit dem kleineren Anbieter Metro PCS ein Verlust wegen hoher Abschreibungen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, soll sich der Fehlbetrag zwischen 4,4 und 5,5 Mrd. EUR bewegen.

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