NOTIZEN vom 9. April 2014

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IWF lobt Deutschland

Die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) sprechen über kaum ein Land derzeit so positiv wie über Deutschland: Vorteilhafte finanzielle Bedingungen. Ein stabiler Arbeitsmarkt. Eine steigende Binnennachfrage und zunehmende Zuversicht, mehr Konsum und ein "allmähliches Wiederaufblühen der Investitionen", heißt es in ihrem jüngsten Bericht. Für das laufende Jahr rechnet der IWF mit einem Wachstum von 1,7 Prozent in Deutschland, die Weltwirtschaft dürfte um 3,6 Prozent zulegen.

Bahnindustrie mit Rekord

Die deutsche Bahnindustrie steht nach einem mäßigen Jahr mit vollen Auftragsbüchern da. Die Bestellungen erreichten 2013 den Rekordwert von 14,9 Mrd. EUR. Im Vergleich zu 2012 ist das ein Plus von 42 Prozent. Der Umsatz der Branche ging um 6,5 Prozent auf 10 Mrd. EUR zurück.

Keine Einheitsgebühr

Deutschlands Einzelhändler können bald mit den Banken frei aushandeln, welche Gebühr sie dafür zahlen, dass ihre Kunden bargeldlos mit der EC-Karte einkaufen. Die bisherige einheitliche Gebühr wird abgeschafft, wie das Bundeskartellamt mitteilte. Sie sei wettbewerbsbeschränkend. Der Handelsverband Deutschland erwartet nun, dass die Kosten auch für den Verbraucher sinken.

EU verklagt Russland

Die Europäische Union hat Russland vor der Welthandelsorganisation (WTO) wegen des Verbots europäischer Fleischimporte verklagt. Die EU beantragte so genannte Konsultationen mit Russland, wie die EU-Kommission mitteilte. Dies sei der erste Schritt im Klageverfahren vor der WTO in Genf.

Weitere Vorwürfe

Die Wirtschaftsprüfer der Hess AG haben ihre Vorwürfe gegen die frühere Geschäftsführung des Leuchtenherstellers erweitert. Nach den Geschäftszahlen des Jahres 2010 sei nun auch der Jahresabschluss 2011 als nicht korrekt eingestuft worden, teilte Insolvenzverwalter Volker Grub mit. Die Zahlen würden kein korrektes Bild der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage geben. Konkrete Daten nannte Grub nicht.

Künstlersozialkasse bleibt

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) soll die Unternehmen in Deutschland künftig regelmäßiger kontrollieren, um den Erhalt der Künstlersozialkasse (KSK) finanziell zu sichern. Dies geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums hervor. Künftig sollen Prüfungen alle vier Jahre erfolgen.

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