Notizen vom 8. Januar 2016

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Amazon will selbst liefern

Der US-Onlinehändler Amazon plant einen eigenen Paketdienst in Deutschland, um in großen Städten Pakete noch am selben oder am nächsten Tag ausliefern zu können. "Amazon will Flexibilität gewinnen, neue Services wie Same-Day-Zustellung anzubieten", sagte der Leiter von Amazon Logistics, Bernd Schwenger, der "Deutschen Verkehrs-Zeitung". Modellprojekt für eine eigene Paketzustellung ist ein Verteilzentrum in Olching bei München, das im Oktober startete. Weitere Metropolregionen könnten bald folgen, hieß es.

Oculus-Brille für 699 Euro

Die US-amerikanische Facebook-Firma Oculus hat den Preis für ihre lange erwartete 3D-Brille zum Eintauchen in virtuelle Welten mit 699 EUR in Europa höher als von Experten erwartet angesetzt. In den USA werden 599 Dollar (551 EUR) fällig. Oculus startete am Mittwoch Vorbestellungen der seit Jahren entwickelten Brille. Geliefert werden soll Ende März. Das schon länger in Aussicht gestellte Paket aus Brille und einem angemessen leistungsstarken PC für knapp 1500 Dollar (1380 EUR) wird ab Februar vorbestellt werden können, hieß es. In der Brille steckt ein Display, das mit einem 3D-Effekt den Eindruck vermittelt, mitten im Geschehen zu sein.

Mehr Frauen im Vorstand Der Frauenanteil in den Führungsetagen großer Unternehmen in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Dennoch sind Frauen in den Vorständen der 160 Unternehmen in Dax, M-Dax, S-Dax und Tec-Dax nach wie vor mit Abstand in der Minderheit: Nur 40 der 681 Vorstandsposten waren in weiblicher Hand - immerhin 4 mehr als Mitte 2015. Das ergab eine Studie der Frankfurter Beratungsgesellschaft Ernst & Young.

Mehr Geld für Azubis

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland sind 2015 im vierten Jahr in Folge gestiegen. In Westdeutschland verdienten Auszubildende durchschnittlich 832 EUR brutto im Monat, in Ostdeutschland 769 EUR, berichtet das Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) in seiner Jahresstatistik. Für Westdeutschland bedeutet das einen Anstieg um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, für Ostdeutschland ein Plus von 4,3 Prozent.

Marktbericht

Diese Preise haben Erzeugergemeinschaften für QZ-Schlachtschweine gemeldet: Woche vom 28.Dezember 15 bis 2. Januar 16: MFA 58 v.H. 683 Stück 1,47 EUR/kg. Die Orientierungspreise Baden-Württemberg und Mannheim für Schlachtscheine im Direktabsatz lauten in der Woche vom 7. bis 13. Januar: 1,15 EUR/kg.

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