NOTIZEN vom 7. November

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China bremst Mercedes

Die Schwächen auf dem wichtigen Absatzmarkt China trüben die ansonsten starke Oktober-Bilanz des Autobauers Daimler. Insgesamt verkaufte Daimlers Pkw-Sparte im Oktober 118 609 Autos, im Monatsvergleich eine Verbesserung um 6,2 Prozent.

Champagner strömt

Sekt und Champagner fließen in Deutschland in Strömen. Im vergangenen Jahr konsumierten die Verbraucher in Deutschland 333 Mio. Liter Schaumwein, 15 Mio. Liter mehr als zwei Jahre zuvor. Jeder Verbraucher trank im Durchschnitt 47 Gläser ( à 0,1 Liter) Sekt, Prosecco, Fruchtschaumwein oder Champagner. Das waren zwei Gläser mehr als 2009. Basis für die Berechnung des Pro-Kopf-Verbrauchs sind Bürger ab 15 Jahren, die Altersgrenze folgt internationalen Statistikregeln.

Textil-Tarifrunde startet

Im westfälischen Bocholt hat gestern die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 120 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie begonnen. Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld, von der Arbeitgeberseite gibt es noch kein Angebot.

Erfolg für Commerzbank

Die teilverstaatlichte Commerzbank darf sich weiter gegen eine Nachzahlung von Millionen-Boni für ehemalige Investmentbanker der Dresdner Bank wehren. Ein Gericht in London gestand dem Institut das Recht zu, in Berufung zu gehen. Vor der 2008 erfolgten Übernahme durch die Commerzbank hatte der damalige Dresdner-Kleinwort-Chef Stefan Jentzsch den Investmentbankern einen Bonus-Pool von 400 Mio. EUR versprochen, um Abwanderungen zu verhindern. Die Juristen streiten, ob diese mündliche Aussage rechtlich bindend war. In erster Instanz hatte ein Richter entschieden, dass die 104 Kläger ein Anrecht auf den Bonus haben.

Apple erleidet Rückschlag

Im Dauer-Patentstreit mit Google hat Apple einen Rückschlag in den USA erlitten. Ein Gericht im Bundesstaat Wisconsin wies eine Apple-Klage gegen den Handy-Pionier Motorola ab. Der iPhone-Anbieter wirft der neuen Google-Tochter vor, für Standard-Patente deutlich zu viel Geld zu verlangen.

Suzuki steuert um

Suzuki steigt wegen schwacher Verkäufe und ungünstiger Wechselkurse aus dem US-Automarkt aus. Künftig wolle man sich in den Vereinigten Staaten auf den Verkauf von Motorrädern, Quads und Außenbord-Bootsmotoren konzentrieren, teilte das japanische Unternehmen mit.

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