NOTIZEN vom 7. Januar

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EFSF-Anleihe gefragt

Der Euro-Rettungsschirm EFSF hat bei seiner ersten Platzierung einer dreijährigen Anleihe problemlos Milliarden für die Schuldensünder Irland und Portugal eingesammelt. Die Summe der Gebote lag mit 4,5 Mrd. EUR deutlich über dem angestrebten Emissionsvolumen von 3 Mrd. EUR.

Stromhilfe aus Österreich

Die Stabilität des deutschen Stromnetzes kann nach dem Abschalten von acht Atomkraftwerken in diesem Winter zum Teil nur durch Nachbarschaftshilfe aus Österreich aufrechterhalten werden. An manchen Tagen müssen dort alte Öl-und Gaskraftwerke angefahren werden, weil sonst ein Zusammenbruch an bestimmten Stellen des deutschen Netzes droht.

Steuerbetrüger im Visier

Die neue spanische Regierung hat sich den Kampf gegen Steuerbetrug vorgenommen. Das Finanzministerium bereitet einen Plan vor, um in diesem Jahr 8,2 Mrd. EUR an nicht bezahlten Steuergeldern einzunehmen. Um das Staatsdefizit abzubauen, will die Regierung zudem zahlreiche der mehr als 4000 öffentlichen Organe, Unternehmen und Stiftungen abschaffen.

Discounter senken Preise

Das neue Jahr hat im Lebensmittelhandel mit Preissenkungen begonnen. So senkten die Discounter Aldi Süd und Norma unter anderem die Preise für Sonnenblumenöl, Tiefkühlfisch und Pistazien. Das Zehnerpack Eier aus Boden- und Freilandhaltung wurde bei Aldi um 20 Cent billiger.

Rückruf von Ikea

Das Möbelhaus Ikea ruft wegen Verletzungsgefahr einen Kinderhochstuhl zurück. Am Stuhl "Antilop" könne sich der Sitzgurt unerwartet öffnen, so dass die Kinder herausfallen könnten, teilte Ikea Deutschland mit. Dem Möbelhaus sind bislang acht Fälle bekannt, in denen sich Kinder leicht verletzten, weil sie aus dem Hochstuhl gefallen sind.

Gute Noten für Auto-Bosse

Die Manager der großen deutschen Automobilkonzerne genießen hohes Ansehen unter deutschen Führungskräften. VW-Chef Martin Winterkorn verteidigte bei einer Umfrage seinen Spitzenplatz mit einer Schulnote von 1,8. Auf dem zweiten Platz landete Daimler-Chef Dieter Zetsche (2,5).

Neue Regionalzüge

Der Bahn-Fuhrpark mit neuen Regionalzügen des Typs "Talent 2" soll Ende 2013 komplett sein. Die Auslieferung der 300 Züge durch Bombardier hat sich wegen technischer Probleme und fehlender Zulassungen verspätet.

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