NOTIZEN vom 7. Januar

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Sie gibt es schon lange: die Ein-Dollar-Münze; die Eine-Billion-Dollar-Münze ist dagegen nur eine Idee.

Zetsches Stern sinkt

Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche hat bei anderen deutschen Führungskräften enorm an Ansehen eingebüßt. Der Manager rutschte in der regelmäßigen "Manager nach Noten"-Umfrage vom dritten auf den 15. und damit letzten Platz. Ganz vorne liegt zum wiederholten Male VW-Boss Martin Winterkorn mit der Note 1,9 knapp vor BMW-Chef Norbert Reithofer (2,1).

Keine Rabatte von BMW

Viele Autobauer konnten 2012 wegen der Absatzkrise in Europa nicht auf Rabatte verzichten. Doch BMW drückt jetzt auf die Bremse. Im neuen Jahr scheint sich die Rabattschlacht zu entschärfen - zumindest vorerst. "Zu Premium passen dauerhaft keine hohen Rabatte", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer der "Wirtschaftswoche".

Smart-Käufer verärgert

Käufer eines Elektro-Smart von Daimler müssen sich laut "Automobilwoche" auf eine Wartezeit von mehr als

neun Monate einstellen. Das sei ein "Desaster", erste Kunden würden bereits wieder abspringen.

Lob für Portugal

Das vom Staatsbankrott bedrohte Euro-Krisenland Portugal wird nach Überzeugung des Internationalen Währungsfonds (IWF) keine Umschuldung vornehmen. Das sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. Die Verantwortlichen in Portugal seien dazu entschlossen, alles Nötige zu tun, um das Sanierungsprogramm erfolgreich zu beenden und dem Land wieder Zugang zu den internationalen Schuldenmärkten zu verschaffen.

Münz-Trick in den USA

In schweren Zeiten sehnen sich Menschen nach Wundern. Das trifft auch

auf die Finanzwelt zu. In den USA geistert eine Idee durch die Lande, die alle Sorgen mit einem Schlag lösen soll: die Billion-Dollar-Münze. Das Argument für den Münz-Trick geht im Kern so: Zwar ist es Regierung und Notenbankern in den USA untersagt, in unbegrenzter Menge Scheine zu drucken. Aber bei Platinmünzen - die gemeinhin etwa zu besonderen Gedenktagen geprägt werden - gebe es keine solche Beschränkung. Wenn nun also jetzt eine solche "Jumbo-Münze" geschaffen würde, dann wäre erst einmal Ruhe an der Schuldenfront.

Münz-Geld in Deutschland

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat die Banken aufgefordert, auf Gebühren fürs Einzahlen von Münzen zu verzichten: "Zumindest für Kinder und eigene Kunden sollten Banken gratis Münzgeld entgegennehmen." Dies vermittle den Kindern auch, wie wichtig Sparen sei. An Schulen sollten praktische Finanzfragen zudem eine größere Rolle spielen.

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